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Schulfreundin

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Samstag, 19. Februar 2011, 22:10

Beitrag zu Gabis (Nichtmärchen)

Normalerweise sind Foren nicht so mein Ding und deshalb werde ich mich hier auch nur einmal als Gast zu Wort melden.


Ich bin nur auf den Zauberspiegel gestoßen, weil ich im Januar von Gabi geträumt hatte. Sie trat in mein Wohnzimmer, nach einem Sprung über den 1,80m hohen, katzensicheren Zaun. Das war für mich Anlass zu der Frage: „Was macht eigentlich meine alte Freundin Gabi?“

Wir waren von der 1. bis zur 8. Klasse die besten Freundinnen und erst jetzt, viele Jahren danach und einem Telefongespräch vor ein paar Tagen, merke ich, wie sehr ich sie vermisst habe.

Ab der 9. Klasse trennten sich unsere schulischen Wege und wir hatten nicht mehr regelmäßigen Kontakt.


Sie nahm mich mit zu 2 Segelfliegerbällen und ich erinnere mich daran, dass sie, genau wie sie es im (Nicht)Märchen geschrieben hat, eine ganze Nacht mit einem großen dunkelhaarigen Jungen (ihrem späteren 2.Mann) durchgetanzt hatte. Ich dagegen mit einem kleinen Studenten, wegen dem ich einige Wochen danach nur sehr flache Schuhe trug.
Auch besuchten wir, mein Mann und ich, sie und ihren 1. Mann, als sie uns nach Warschau einlud. Ich sehe Gabi immer noch auf einem Hocker in der Küche der Warschauer Wohnung an der Wand sitzen (wo sollte sie auch hin, im Schlafzimmer schlief ihr Mann und wir im Wohnzimmer), sie las ein Buch und beschäftigte sich mit Primzahlen.
Nach unserem Besuch in Warschau 1979 haben wir leider den Kontakt verloren. Es passiert halt machmal, dass man sich aus den Augen verliert...



Gabi war immer so viel klüger und eigentlich konnte sie alles besser als ich. Das Lernen fiel ihr zu, sie war musikalischer und sportlicher als ich und sehr vielseitig interessiert (Segelfliegen, Astronomie). Als wir 17 Jahre alt waren unterhielten wir uns schon mal über Traumdeutung, Gabi hatte sich ein Buch darüber besorgt. Schon damals beschäftigte sie sich mit Träumen und deren Deutung.





In all den Foren des Zauberspiegels habe ich ein quer gelesen, auch über Feinstofflichkeit/Inkarnation/Reinkarnantion.

Ich liege überhaupt nicht auf der spirituellen Welle und mein Kopf sagt mir, dass ich nur dieses eine Leben lebe und danach ist Schluss.

Nur gab es 1987 ein Ereignis, das hier erzählen möchte, weil es so gut reinpasst. Ich hatte es vergessen oder verdrängt.

Als ich das Buch "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling las, kam meine Erinnerung zurück. Auf seinem Camino erinnnerte er sich in der Einsamkeit an ein Ereignis in seinem Leben, das er sich nicht erklären konnte.

Er wurde von einer Freundin gefragt, ob er mit zu einem "Selbstfindungstrip in ein früheres Leben"(oder so ähnlich) in die Nähe von Frankfurt reisen wolle. Er sagte zu, weil er Zeit und sonst nichts weiter vorhatte. Was er dort in der Sitzung erlebte und wie er den Ablauf (er wurde als Klosterbewohner während des 2. Weltkrieges von NS-Soldaten hingerichtet) beschrieb, brachte meine Erinnerung zurück.



Mein Erlebnis empfinde ich dagegen als eine sehr sanfte Variante:

Es war in Krakau bei einem Besuch des Wawel. Wir besichtigten die wunderbare Kathedrale und als mein Mann mit unserer Tochter schon zum Ausgang ging, rief ich ihm leise zu, dass ich mir noch die Krypten im hinteren Teil ansehen wolle und gleich nachkomme.

Dann geschah etwas Merkwürdiges mit mir. Ich lief langsam, wie ferngesteuert und ganz zielgerichtet, zu einer prachtvollen Krypta im hinteren Bogen.

Vor mir gingen zwei Mönche in braunen Kutten hinein und schlossen die Gittertür hinter sich. Beide knieten sich vor den Altar und fingen an zu beten.

Ich stand wie gefesselt vor den vergoldeten Gitterstäben und konnte mich nicht bewegen. Es schoss ein Erkenntnisblitz durch mich, ich sagte in Gedanken zu mir: "Hier war ich schon einmal. Den einen Mönch kenne ich." Nach einer Weile hatte ich mich wieder gefangen und konnte die Kathedrale, reichlich irritiert, verlassen.

Ich konnte nicht begreifen, was da mit mir geschehen war, denn ich war vorher noch nie in Krakau gewesen und natürlich kenne ich auch keine Mönche.



Nun ja, das war mein einmaliger Beitrag zu meinem früheren Leben - . ... vielleicht als Mönch, der ich mal war. :)



...und Gabi, ich bin natürlich auch sehr an den Fortsetzungen Deines (Nicht)Märchens interessiert - egal welche Geschichte!

Herzliche Grüße,
Regine


Gabi

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Sonntag, 20. Februar 2011, 14:17

Liebe Regine,

Danke für Deinen netten Beitrag.

Du hättest erwähnen sollen (im Telefon erzähltest Du es), dass Du mich wegen den Namen Schürzmann und Elter gefunden hast.
Hätte ich die hier nicht genannt, hätte die Suche nicht geklappt.
Also für so was lohnt es sich, offen und genau zu sein.

Anderereseits kann ich als Gabi Müller (in anderen Foren) mich wunderbar im Heer der Müllers verstecken, wenn ich will.

Das mit dem spirituellen Zugang kommt durch Erlebnisse von selber. Das wird bei allen jetzt zunehmen. Wir sind im Aufstieg mitsamt der Erde.


Ich hoffe, wir treffen uns vorher noch.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi

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Montag, 14. Januar 2013, 10:08

Letzten Freitag hat mich Regine besucht. Wir hatten uns einige Jahrzehnte nicht gesehen.
Dabei machte Sie mich darauf aufmerksam, welche Themen hier im Nichtmärchen zwar als Fortsetzung versprochen, aber nicht geschrieben wurden.
Ich habe es ihr dann erzählt.

Nun habe ich es schnell noch aufgeschrieben, ehe es wieder vergessen wird:
http://www.torkado.de/zauberspiegel/inde…D=1541#post1541

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gabi« (20. Januar 2013, 09:53)