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Philipp

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Freitag, 27. Januar 2012, 00:13

RESPA Spektral-Abstimmungen

http://www.respa.de/info.htm

ist vielleicht schon bekannt hier, ich jedenfalls habe heute zum ersten Mal davon gehört. Mit Aufbringen von geraden Linien wird das akustische Verhalten von Instrumenten und Gebäuden verändert, und, nach Aussage von damit bzw. darin spielenden Profimusikern, verbessert. Die Ortung und Präsenz der Instrumente sei besser, sagt der Dirigent des Berner Symphonieorchesters.

Boden und Notenständer des Kulturcasinos Bern wurden von der Firma Respa erneuert, und obwohl akustischwissenschaftlich nicht greifbar, ist die Veränderung messbar und hörbar. Ich selbst war nicht Zeuge, aber in solchen Fällen vertraue ich gerne Leuten, die beruflich Musik machen.

Während den nächsten zwei-drei Wochen sollte der Podcastlink eines Fernsehbeitrags zugänglich sein:

http://podcastsource.sf.tv/nps/191598726…4_16zu9_mq1.m4v

Ich kann diesen Beitrag nur empfehlen, da man auch kurz, aber recht deutlich Einblick in das Linienmuster gewinnt, das solch erstaunliche Wirkung erzielt. Der Erfinder ist selbst Musiker und Instrumentenbauer, und wie es scheint, existiert auch eine Patentschrift aus dem Jahre 1982. Ich habe da aber nicht genauer nachgeforscht, das überlasse ich gerne den Physikern.

Die Ähnlichkeit mit einer anderen bemerkenswerten Erfindung ist frappant. Der sogenannte NuKer arbeitet doch auch mit Linien in bestimmten Abstand zueinander, die, bei Anbringung auf ein Material, die Materialeigenschaften verändern. Als Laie scheint es mir so, dass da fast gleichzeitig an verschiedenen Orten parallele Entdeckungen gemacht worden sind. Die eine ist zu einer praktischen Anwendung gelangt, die andere leider nicht. Jedenfalls sind es zwei geniale Köpfe, die von Berufs wegen viel von Schwingung und Resonanz verstehen. Der eine hat es vielleicht eher intuitiv und durch Einfühlungsvermögen entdeckt (Praxis), der andere eher mit Mathematik (Theorie).








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Mittwoch, 8. Februar 2012, 00:50

gute sache

Hi,
ich verstehe das konzept noch nicht ganz, deshalb folgende frage:
die resonanzkörper sind doch durch die linien festgelegt.
nun müsste man doch für titel in dur :-) oder moll:-(
unterschiedliche resonanzlinien und somit andere resonanzwände bereitstellen.
oder hat das system eine universale stimmung?

ich finde die grundidee super.

liebe grüße
Uwe

-mein erstes mail hier-

Softifex

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Mittwoch, 8. Februar 2012, 19:35

Hallo uwe,



Willkommen hier im Zauberspiegelforum.

Im Geigenkasten kann man das Anbringen von relativ dicken Farblinien bzw. ganz massiven Auskerbungen ja noch verstehen. Das greift massiv ins Klanggeschehen ein.

Aber bei den Linienwänden? Man müsste mal Versuche machen, was die Linienwände genau machen. Schlucken die gewisse Oberschwingungen oder geben sie dazu?
Aber da kannst du uns sicher besser Auskunft geben, denn du bist ja vom Fach.


lg Helmut

Gabi

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Donnerstag, 9. Februar 2012, 09:37

Goldener Schnitt ist Nichtschwingung

In den Zeilenabständen steckt überall der Goldene Schnitt.
Damit ist das ein Dämpfungsgerät. Es frisst Klirr-Schwingunegn.
Wellen, die zwischen zwei der Linien passen, und dort als Stehwelle weiterschwingen wollen, finden nirgendwo in der Umgebung ihre Fortsetzung. Die Linie selbst bekommt die Schwingung von zwei Seiten, deren Wellenlängen absolut nicht zusammen passen. Ihr Zahlenverhältnis erlaubt KEIN rationales Zahlenverhältnis (Oberton) als Näherung.
Der Goldene Schnitt als Frequenzverhältnis hat keinerlei Obertöne, ist am allerweitesten davon entfernt von allen Zahlenverhältnissen die es gibt.

Gleichzeitig rollt er ebene Wellen in Kugelwellen ein. Radius der Kugelwellen = Lambda (ebeneWelle)* 0.618
Kreis: u=2pi*r ---> r = u/6.28 = u*0.159.. Das Verhältnis 0.618/0.159 ist rund 3.9, das heißt die alte Stehwelle passt nicht ganz vier mal in den Umfang (wenn es ein ebener Kreis wäre), aber sie braucht ja nur 2.5 mal transversal drehen, einmal longitudinal (senkrecht) durch die Achse und zweimal durch die Polkrümmungen, um den Raumwirbel (Aufbau wie UrAtom) zu bilden.
Ich schätze, die Klirrwellen kommen als Skalarwellen rausgepurzelt. Man sollte vorsichtshalber eine BioProtect-Karte in das Ding einbauen, die macht dann endgültig Wärme draus.

MfG
Gabi

Philipp

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Donnerstag, 1. März 2012, 21:20

sehr interessant. Sollte im Prinzip auch mit Lautsprecherboxen funktionieren, allerdings wohl nur mit dem Resonanzkörper. Die haben immer einen Klirrfaktor, der vor allem bei Aufnahmen von Blasinstrumenten aus Messing leider gut hörbar ist.

Vielen Dank für den Beitrag, sehr aufschlussreich. Goldener Schnitt ist Nichtschwingung, so habe ich das noch nie betrachtet.

Philipp

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Mittwoch, 7. August 2013, 02:07

begreife das Ganze noch überhaupt nicht, oder noch nicht ganz. Ist intuitiv auch nicht so leicht zu fassen, da muss das Hirn her und mächtig arbeiten.

Ich danke Dir aber vielmals, Gabi. Enorm wertvoller Input für mich.

Philipp

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Mittwoch, 28. März 2018, 02:03

nach fast fünf Jahren bin ich ehrlich gesagt immer noch nicht weiter, was Gabi hier vermittelt hat. Nun gut, ein klein wenig. Dafür nochmals vielen Dank für Deine Ausführungen, liebe Gabi.

Was in Bezug Klang auch noch interessant sein könnte sind die sogenannten Naturschallwandler.

http://www.naturschallwandler.com