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Bea Mari

Seelenforscherin

  • »Bea Mari« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 31

Registrierungsdatum: 26. Januar 2014

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1

Mittwoch, 29. Januar 2014, 09:34

Was mich so beschäftigt - eine kleine Vorstellung

Wahrheit und Wahrnehmung - dieses Thema beschäftigt mich schon seit Jahrzehnten.

Ich sehe es so, dass Wahrheit von Wahrnehmen kommt, das, was wir wahrnehmen, ist - zumindest für uns selbst - wahr.
Das kann natürlich nur vorübergehend sein, denn das, was bei uns an Informationen reinkommt, wird gefiltert.
Wir können unmöglich alle Informationen, die ständig auf uns einströmen, bewusst wahrnehmen und so passiert es leicht, dass wir wichtige Aspekte, die das Gesamtbild verändern, übersehen und falsche Schlüsse ziehen.
Ich versuche immer wieder zu überprüfen, was ich als allgemeine Wahrheit erzählt bekomme.
Wenn mir jemand sagt, dass er dies und jenes wahrnimmt und ich selber nicht dazu fähig bin, kann ich es allerdings nur glauben.
Umgekehrt kann ich auch nicht erwarten, dass das, was ich wahrnehme, Anderen ohne Weiteres vermittelbar ist.
Ich habe schon öfter sehr Seltsames wahrgenommen, worüber ich nur mit sehr wenigen Menschen kommunizieren kann.
Ich achte sehr darauf, was ich fühle und empfinde. Das sind Informationen, die mir oft weiterhelfen.
Aber leider nicht immer.
In den letzten Jahren beobachte ich bei mir, dass ich uA immer wieder tiefsitzenden Frust in mir fühle.
Ich kann nicht sagen, wo er herkommt, ich bin erstaunt, wieviel Frust (oder auch andere Gefühle/Empfindungen) in mir gespeichert (?) sind.
Eine Zeitlang hab ich an den Aufstieg geglaubt und auch stark darauf hingearbeitet.
Auf eine Art bin ich sogar aufgestiegen, ich bin nämlich früher innerlich in einem Meer von Emotionen geschwommen und mich hat 's oft einfach irgendwohin mitgerissen. Das ist jetzt schon einige Jahre vorbei, aber ich kann nicht behaupten, dass es jetzt dadurch besser wäre für mich. Durch das Mitgerissenwerden wurden mir die Herausforderungen nämlich quasi auf dem Silbertablett präsentiert und ich wusste von selbst, womit ich mich beschäftigen muss.
Jetzt muss ich selbst entscheiden, wofür ich mich interessiere, woran ich teilnehme, ob ich mich in etwas vertiefe oder es sein lasse.
Und oft denke ich, es lohnt nicht, es führt doch zu nichts...
Das Leben hier ist ein Spiel und mir gefallen die Regeln nicht besonders.
Zwar fällt es mir seit jeher leicht, die Regeln einfach zu ignorieren und zu tun, was mir selbst gefällt - sofern es niemandem schadet - aber so langsam macht mir das keinen Spaß mehr.
Ich frag mich echt, wozu ich überhaupt noch lebe....
Ok, ich hab einen Sohn, der grade Abi macht und mich noch ein bisschen braucht.
Ich möchte ihm auch nicht wehtun und das täte ich, wenn ich jetzt einfach sterben würde.
Aber das kann 's irgendwie nicht sein, es reicht als Motivation nicht auf Dauer.

Tja, jetzt hab ich mir mal was von der Seele geschrieben, obwohl ich ganz neu hier bin.
Aber was soll 's, ihr hier seid ja auch "nur" Menschen! :D

Viel los ist hier ja nicht, ist wohl zu friedlich hier.
Ich war schon in einigen Foren und habe immer wieder wahrgenommen, dass am meisten los ist, wenn sich Leute zoffen! :D
Ja, Adrenalin bringt die Lebensenergie wieder ins Fließen, man sollte das nie unterdrücken.

Soviel für jetzt - vielleicht meldet sich ja jemand von euch zu Wort - ich lasse mich überraschen!

Allen einen schönen und möglichst frustfreien Tag!

Bea

Bea Mari

Seelenforscherin

  • »Bea Mari« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 31

Registrierungsdatum: 26. Januar 2014

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2

Mittwoch, 29. Januar 2014, 10:05

Ach, was soll 's - da ich nun schon mal angefangen habe, kann ich genausogut weiter machen...

Mir fällt immer wieder auf, dass es zwar doch nicht wenige Menschen gibt, die sich damit befassen, wie die Welt aufgebaut ist und was sie in Gang hält, dass es aber offenbar sehr schwer ist, das mitzuteilen, in Worte zu fassen, was man sich da selbst erarbeitet hat und die eigene Faszination mit Anderen zu teilen.
Vielleicht stimmt es ja doch, dass jede Seele im Grunde alleine ist und sich ihre Welt selbst erschafft....
Aber wieso gibt es dann überhaupt mehr als EINE Seele?
Es würde doch vollkommen genügen, wenn es nur eine gäbe, wenn man doch nicht mitteilen und teilen kann?
Gibt es eine Wirklichkeit, die für Alle und Alles gilt?
Erfahren wir dann alle unseren kleinen Ausschnitt der Gesamtwirklichkeit und können uns dann austauschen, wenn es Schnittmengen zum Ausschnitt unseres jeweiligen Gesprächspartners gibt?

Frage an Gabi - gesetzt den Fall, wir sind alle im Grunde Wirbel, was ich sogar glauben kann, denn ich hab mich inzwischen dran erinnert, dass ich mich vor Jahren mal als eine Art Trichter wahrgenommen habe, der nach "oben" und "unten" ins All ragt - was mach ich dann damit? Kann man das irgendwie praktisch nutzen?

Wer bin ich überhaupt?
Ich weiß nur, dass ich die bin, die beobachtet, empfindet und sich mit dem, was ihr so alles begegnet, auseinandersetzt.
War 's das schon?
Es befriedigt mich einfach nicht.....

Gabi

Urgestein

Beiträge: 548

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3

Donnerstag, 30. Januar 2014, 07:35

Hallo Bea,

vielen Dank.
Auch für die große Offenheit.
In fast allen Punkten erkenne ich mich selber wieder. Sind denn alle so sehr gleich ?
Ich habe auch einen Sohn (drittes Kind, die anderen sind 'raus'), Klasse 8, obwohl ich in 2 Wochen 59 werde.
Dieses Sehnen "Nach Hause" hat der auch schon. Kann es nicht erklären. Er sitzt zuhause und will nach Hause.
Und ich habe ihm eine seeehr behütete Kindheit gegeben, - überbehütet- sagen alle.
"Was ist hier bloß los ?" würde ich sagen, wenn wir den Aufstiegskram nicht wüssten. Er erklärt es einfach. Wir haben eine Gnadenfrist, und die ist als Geschenk gedacht und nicht als Zusatzlast. Das muss ich mir immer selber sagen: Freu dich endlich - verdammt nochmal - dass du da sein darfst.
Wir sind im Geburtskanal und das war nie angenehm. Habe auch klare Erinnerungen von der eigenen Geburt in dieses Leben. Das waren jahrelange Albträume von quälendem "ich will nicht mehr, bitte Ende" und "was ist das hier: rosa Schatten und Enge und Ersticken", und jede Millisekunde des Traumes immer gleich, ich kannte schon vorher das Ende: Ein Ping, als ob ein Pfennig zu Boden fällt. Und dann ein Blitz und gleichzeitig Traumende. Ich musste immer nur auf das Ping warten, das war die Erlösung. Der Traum kam ca. jeden Monat, bis ich ihn der eigenen Geburt zuordnete, seitdem sind die Träume weg.

Seit ca. 7 Jahren habe ich Tinnitus und denke oft: Ich höre schon was vom kommenden Pingggggg.
Unser Nachbarstadtteil heißt Engers. Und der andere Gladbach. Und unserer heißt Heimbach.
Die Wohnung fand ich über Internet und Suchwort Neuwied. Und Neuwied wegen der Lücke an gleicher Stelle in der Laylinie Frankfurt - Aachen: http://www.torkado.de/zauberspiegel/inde…tID=728#post728

MfG
Gabi

Bea Mari

Seelenforscherin

  • »Bea Mari« ist der Autor dieses Themas

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4

Donnerstag, 30. Januar 2014, 08:25

Guten Morgen, Gabi! :)


Freut mich, dass dich meine Offenheit nicht stört!
Ich hab mich hier vor allem deshalb registrieren lassen, weil mir sofort klar war, dass das Feinstoffliche hier selbstverständlich ist.
In anderen Foren bin ich vorsichtig, weil dann gleich Horden von Usern beweisen wollen, dass das Feinstoffliche und ein Leben nach dem Tod Hirngespinste sind. Natürlich KÖNNEN sie es mir nicht beweisen, aber das checken sie ja nicht! :D
Und ich denke, dass sich viele Menschen innerlich ähnlich sind.
Ich kann wirklich nicht zählen, wievielen Außenseitern/Ausgestoßenen/Außerirdischen ich schon begegnet bin - also Leute, die sich so fühlen und ich kenne fast niemanden näher, der nicht hin und wieder ans Abtreten denkt.
Es heißt sicher nicht umsonst in vielen Quellen, dass die Erde ein schwieriges Pflaster ist und dass sich nur die mutigsten Seelen hier inkarnieren.
Meinen Sohn hab ich auch "überbehütet", aber ich konnte gar nicht anders, weil ich selbst bereits als Kind stark traumatisiert wurde und Jahrzehnte zu kämpfen hatte, um die dadurch entstandenen Blockaden aufzulösen. Vieles war mir lange Zeit nicht bewusst.
Auf meinem Weg hab ich viel gelernt - vor allem, wie man Menschen aus "höllischen" inneren Zuständen rausholt und Energieblockaden und Teufelskreise auflöst. Muss aber immer wieder feststellen, dass es eher selten ist, dass jemand raus WILL!
Es ist wohl so, dass wir bestimmte Situationen einfach brauchen, um uns daran zu reiben und zu entwickeln.
Hm, ob mein Sohn nachhause will, weiß ich garnicht. Komischerweise hab ich ihn das noch nie gefragt. Ich weiß aber, dass er Veränderung möchte und dass er - trotz aller meiner Bemühungen - doch schon in Kindergarten und Schule die üblichen Isolationserfahrungen gemacht hat. Ist wohl tatsächlich so, wie die Quelle von Varda Hasselmann (kennst du die?) sagte - die Trennung von der Einheit und das wieder zurückfinden sind Grundbestandteile des menschlichen Entwicklungsweges.
Erst, wenn eine Seele das Meiste durch hat, beginnt sie sich wieder nachhause zu sehen - hat aber gleichzeitig Angst davor, weil sie sich ans irdische Dasein gewöhnt hat. Wenn sich also jemand nachhause sehnt, kann man davon ausgehen, dass man eine alte Seele vor sich hat.

Hm, nützt dir das was, wenn du dir selbst sagst, dass du dich freuen sollst?
Ich kann das nicht auf Kommando. Ich geh dann halt durch die unangenehme Erfahrung durch, erlaube mir, auch grantig zu sein, zu hadern und zu zweifeln und irgendwann kommt dann wieder ein Moment, wo Freude kommt und Zuversicht und Vertrauen wieder da sind. Einer meiner Leitsprüche ist die Aussage von Jesus: "Die Wahrheit wird euch frei machen!" Bisher hat es für mich immer gestimmt.

Tinnitus hab ich auch oft, ich hatte auch auf dem linken Ohr vor 2 Jahren einen Hörsturz und hör da seither keine tiefen Frequenzen mehr. In letzter Zeit rauscht es oft drin, vor allem abends.
Stur wie ich bin, geh ich nicht zum Arzt - hab eh noch nie einen gefunden, der mir wirklich helfen konnte.
Meine Aufgabe ist wohl, selber rauszufinden, was mir mein Körper sagen möchte.

LG

Bea

Didim

Fortgeschrittener

Beiträge: 13

Registrierungsdatum: 19. Dezember 2013

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5

Montag, 3. Februar 2014, 22:21

Hallo Bea

Stell dir mal vor das es am "Anfang" wirklich nur eine Seele gegeben hat. Sie hatte alles in sich, nichts ausserhalb.
Aber so ein Zustand hält nicht ewig, es baut sich mit der Zeit etas auf das man mit Neugier bezeichnen könnte.
Das Alles will sich erfahren und den ersten Schritt dieses Erfahrens sieht man heute noch im allseits bekannten Yin-Yang Symbol.
Aus dem Alles spaltet sich ein einzelnes Bewusstein ab und teilt damit die gesamte Schöpfung in zwei Teile.
Was auf der einen Seite zuviel ist, ist auf der anderen Seite zu wenig , nona....
Jeder hat somit auf höherer Ebene einen Gegen oder Dualpunkt. Du kannst nur aufsteigen, wenn dein Gegenpunkt Energie abgibt.
Da sich die Schöpfung aber in all seinen Facetten wahrnehmen will, teilt es sich in unendlich viele Teile. Sie erfreut sich an der Vielfalt
und bröselt sich komplett auf. Und ist der andere Extrempunkt eingetroffen, so entsteht der innere Wunsch wieder alles zur ursprünglichen
Einheit zusammenzuführen. Irgendwo in der Mitte befinden wir uns jetzt und indem wir nach "Aufstieg" streben, sind wir nur eine "kopie"
vom Grossen das sich geteilt hat.
Wir sind also unter anderem auch da, damit sich die Schöpfung in all ihren Facetten erfahren kann. Nichts leichter als das :) ......
Und eins sollten wir während des Wandels der Seele auch nicht vergessen. In den Momenten in denen wir einen Körper haben, haben wir
die Chance die Schöpfung in all ihren Facetten zu durchdenken und zu begreifen. Wir haben einen Fixpunkt.
Im alten Ägypten wurde dies in einem mehrdimensionalen Schachspiel nachgespielt, die Ausbildung dauerte über 20 Jahre und danach konnte
man die Zusammenhänge begreifen und auf Basis dieses Wissens auch anderen helfen (wenn sie danch fragten).
Im Moment des Todes geht dieser Fixpunkt verloren und so schön diese Phase auch immer beschrieben wird, so kompliziert kann sie für
denjenigen werden, der seine Gedanken nicht im "Griff" hat. Denn alles was du denkst, das wirst du. Und ohne Körper passiert das sofort !!!
Dieser Fixpunkt ist ein Geschenk, mach was draus .....

Bea Mari

Seelenforscherin

  • »Bea Mari« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 31

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6

Dienstag, 4. Februar 2014, 09:23

Hallo Didim! :)


Freut mich, dass du dich zu Wort meldest, ich dachte schon, hier findet überhaupt keine Kommunikation mehr statt.



Zitat

Hallo Bea

Stell dir mal vor das es am "Anfang" wirklich nur eine Seele gegeben hat. Sie hatte alles in sich, nichts ausserhalb.
Aber so ein Zustand hält nicht ewig, es baut sich mit der Zeit etas auf das man mit Neugier bezeichnen könnte.
Das Alles will sich erfahren und den ersten Schritt dieses Erfahrens sieht man heute noch im allseits bekannten Yin-Yang Symbol.
Aus dem Alles spaltet sich ein einzelnes Bewusstein ab und teilt damit die gesamte Schöpfung in zwei Teile.
Was auf der einen Seite zuviel ist, ist auf der anderen Seite zu wenig , nona....

Das kommt aber darauf an, wie man es sieht. Was du hier schreibst, ist mE ein Modell mit verschiedenen Ladungen.
Ich selber neige eher dazu, die Seele als ein Hologramm zu sehen oder so, wie eine Zelle. Wenn sie sich teilt, haben anschließend beide neu entstandenen Zellen alles in sich, was auch die ursprüngliche Zelle in sich hatte.



Zitat

Jeder hat somit auf höherer Ebene einen Gegen oder Dualpunkt. Du kannst nur aufsteigen, wenn dein Gegenpunkt Energie abgibt. Da sich die Schöpfung aber in all seinen Facetten wahrnehmen will, teilt
es sich in unendlich viele Teile. Sie erfreut sich an der Vielfalt und bröselt sich komplett auf. Und ist der andere Extrempunkt
eingetroffen, so entsteht der innere Wunsch wieder alles zur
ursprünglichen Einheit zusammenzuführen. Irgendwo in der Mitte befinden wir uns jetzt
und indem wir nach "Aufstieg" streben, sind wir nur eine "kopie" vom Grossen das sich geteilt hat.

Hm, wäre das sowas wie die Dual- oder Zwillingsseele?
Ich kann da leider nicht mehr daran glauben, denn ich musste mehrmals in meinem Leben feststellen, dass ich alles in mir selbst habe, aber zeitweise nach außen projiziere.
Für mich stellt es sich also so dar, dass mir Anteile von mir selber bewusst sind und andere Anteile unbewusst. Die Arbeit besteht darin, sich das, was zu einem gehört, nach und nach bewusst zu machen.



Zitat

Wir sind also unter anderem auch da, damit sich die Schöpfung in all ihren Facetten erfahren kann. Nichts leichter als das :) ......

Ja, seh ich auch schon lange so.
Die Facetten sind halt nicht immer angenehm für mich.
:(
Aber es gehört eben dazu - es ist irdische Erfahrung.


Zitat

Wir sind also unter anderem auch da, damit sich die Schöpfung in all ihren Facetten erfahren kann. Nichts leichter als das :) ......

Und eins sollten wir während des Wandels der Seele auch nicht vergessen.
In den Momenten in denen wir einen Körper haben, haben wir die Chance die Schöpfung in all ihren Facetten zu durchdenken und zu begreifen. Wir haben einen Fixpunkt.

Den Fixpunkt haben wir immer - das sind wir selber. WIR sind jeder ein Bewusstsein, das wahrnimmt. Jeder von uns ist das Zentrum seines eigenen Universums. Inkarniert zu sein ermöglicht ANDERE Erfahrungen, als nicht inkarniert zu sein.
Das war es aber auch schon.




Zitat

Im alten Ägypten wurde dies in einem mehrdimensionalen Schachspiel
nachgespielt, die Ausbildung dauerte über 20 Jahre und danach konnte man die Zusammenhänge begreifen und auf Basis dieses Wissens auch anderen helfen (wenn sie danch fragten).

Im Moment des Todes geht dieser Fixpunkt verloren und so schön diese
Phase auch immer beschrieben wird, so kompliziert kann sie für denjenigen werden, der seine Gedanken nicht im "Griff" hat. Denn alles
was du denkst, das wirst du. Und ohne Körper passiert das sofort !!!

Nun, zum Glück glaube ich das nicht mehr, denn sonst müsste ich meine eigene Gedankenpolizei spielen.
Gedanken sind für mich wie Fische, die in einem unendlichen Ozean schwimmen. Ich kann sie aufgreifen, sie mir ansehen und mich fragen, was sie mir sagen wollen.



Zitat

Dieser Fixpunkt ist ein Geschenk, mach was draus .....

Tja - ob du 's glaubst oder nicht - das hab ich mein Leben lang gemacht oder mich zumindest stark bemüht.
Und trotzdem steh ich jetzt da und kann mit Goethe sagen: "Da steh ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor."
Man kann noch so sehr lernen und planen - wenn das Schicksal/Leben oder was weiß ich, es so will, dann nützt dir das auf einmal garnichts mehr, weil sich die Bedingungen, für die man es sich erarbeitet hatte, geändert haben.


LG

Bea

Emil

Meister

Beiträge: 743

Registrierungsdatum: 7. März 2010

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7

Sonntag, 23. März 2014, 01:58

Haltung

Hi Bea,

Wahrnehmung sehe ich als Instrument der Informationsbeschaffung; das Wahrgenommene
wird durch Denken verarbeitet; Ideen verhelfen zu neuen Begriffen.
Eine etwas allgemeinere Betrachtung findet man bei den Tolteken(die Bücher von C. Castaneda);
dort spielen Erlebnisse die Basis für Wahrnehmung und Omen sind Zeichen der Absicht, die uns
solange führt bis wir selber Meister der Absicht sind.
Eine Grundregel der Tolteken besteht darin, sich nicht gehenzulassen, das heißt, nicht in der
eigenen Müllhalde(mental und emotional zu versinken); dazu ein Gedicht einer Zauberin:

Gib mir, o Gott, was Du noch hast,
gib mir, worum Dich niemand bittet.
Ich bitte Dich nicht um Reichtum oder Erfolg,
nicht einmal um Deine Hilfe.
Die Leute bitten Dich so oft darum,
daß Dein Vorrat erschöpft sein muß.
Gib mir, o Gott, was Du noch hast:
Ich bitte um Unsicherheit und Unruhe,
ich bitte um endlose Mühe und Qual.
Und wenn Du sie mir gibst, o Gott,
gib sie mir ein für allemal,
denn ich werde nicht immer den Mut finden,
Dich um das zu bitten, was Du noch hast.

Die Lehren der Tolteken stehen nicht in Büchern, sondern
werden durch einen Nagual(einfach gesagt ein Mensch mit außerordentlichem
Energie-Überschuß und einer besonderen Konfiguration derselben) vermittelt.
Männer und Frauen sind gleichwertig, ähnlich wie in der von Ashayana Deane
übermittelten Christuslehre.

Es ist die Haltung, die uns Identität verleiht.

Gruß