Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Entdeckerforum Zauberspiegel. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Nimona

Fortgeschrittener

  • »Nimona« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1

Registrierungsdatum: 12. Mai 2015

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 12. Mai 2015, 19:45

Zeit

Vorwort:

Erst mal vorweg, ich habe wenig Ahnung von den mathematischen
Gleichungen, die nötig wären, um meine Überlegungen zu untermauern und eben aus
diesem Grund poste ich sie hier. Das, was ich denke mag richtig sein, oder eben
nicht. Entscheiden sie selbst. Vielleicht wird es irgendwann Wissenschaftler
geben, die alles widerlegen oder eben solch geniale Köpfe, die beweisen können,
das ich mit meinen abstrusen Behauptungen richtig liege.


Zusammenfassung von dem, was ich glaube gelernt zu haben:

„Vergangenheit ist
nicht vergangen und die Zukunft ist schon da. Das ‚Jetzt‘ ist für jeden relativ“,
so oder so ähnlich war die Theorie von Albert Einstein.

Würde jemand eine gewaltige Kamera besitzen und einen Schnappschuss
vom gesamten Universum machen, wären auf dieser Fotografie theoretisch alles,
was darauf zu sehen ist, in einem Jetzt-Moment, der für die Ewigkeit
festgehalten wurde.

Diese These hat zwei Probleme. Erstens ist das, was wir von
unserer Position aus sehen, das Licht teilweise schon toter Sterne(, denn das
Licht braucht bekanntlich Jahrhunderte, Jahrtausende, Jahrmillionen, um uns
hier zu erreichen). Das, was wir sehen, ist Vergangenheit.

Zweitens, selbst wenn man Punkt 1 außen vor lässt und
einfach mal annimmt, dass es tatsächlich möglich wäre, alles im Universum in
einem Moment festzuhalten – selbst dann wäre ein gemeinsames ‚Jetzt‘ nur
möglich, wenn sich alle betrachteten Objekte nicht bewegen.

Einstein hat eine Theorie aufgestellt, die besagt, dass Zeit
und Raum voneinander abhängig sind. Wenn ein Mensch an einem Punkt steht ohne
sich räumlich zu bewegen, so bewegt er sich trotzdem durch die Zeit. Bewegt er
sich aber durch den Raum, bewegt er sich proportional umso langsamer durch die
Zeit, desto schneller er sich vom Fleck bewegt.

Dieter Nuhr hat dazu mal gesagt: „Das man je weniger alt
wird, umso schneller man sich bewegt, kann doch im Grunde jeder Motorradfahrer
nachvollziehen.“ Starke Vereinfachung,
aber ja, stimmt.

Sagen wir also ein Mensch würde mit Überlichtgeschwindigkeit
in einem Raumschiff fliegen und wieder auf der Erde landen. Aus seiner Sicht
war dieser Mensch nur ein paar Stunden fort, doch auf der Erde kann in der
gleichen Zeitspanne eine wesentlich längere Zeit vergangen sein.


Wenn sich ein Alien vom anderen Ende der Galaxie langsam von
uns weg bewegt, ist es plötzlich zeitgleich mit unserer Vergangenheit und wenn
es sich auf uns zubewegen würde, wäre es in dergleichen ‚Alien-Jetzt-Zeit‘
plötzlich in unserer Zukunft. Umso weiter die Entfernung von zwei Objekten ist,
desto schneller geraten sie aus der von uns Menschen natürlicherweise
angenommenen Zeitsynchronizität. Also eben der Zeitgleichheit des ‚Jetzt-Zustandes‘.


Was ich mir selbst dazu überlegt habe:

Soweit so gut, der Teil ist altbekannt und nicht aus meinem
Mist gewachsen, sondern nur von mir in eigenen Worten wiedergegeben.

Wenn man die Bewegung des einzelnen als einen Graphen
begreift, wo Bewegung durch den Raum die x- und Bewegung durch Zeit die y-Achse
darstellen, wäre das Verhältnis beider Seiten wohl eine nicht durch den Mittelpunkt
des Graphen gehende schräge Linie. Wenn das eine zunimmt, nimmt das andere ab.
Meine Frage wäre jetzt:

1.
Gibt es einen Punkt, wo die Linie die Zeitachse
berührt, also eine ‚Maximale Ruhe‘ im Raum, wonach die Zeit derart schnell
vergeht, das keine weitere Steigerung mehr möglich wäre? Wie schnell würde die
Zeit dann wohl vergehen? Möglicherweise wäre ein alter Spruch plötzlich korrekt,
wonach „Stillstand den Tod bedeutet“. Wenn man absolute Ruhe im Raum erreicht
hat, also keinerlei Bewegung mehr ausführt, müsste die Zeit ihr ultimatives
Maximum erreicht haben und demnach müsste ein Mensch, der dieses Stadium
erreicht hat, wahrscheinlich augenblicklich an Altersschwäche sterben. Oder?

2.
Betrachten wir die andere Achse. Gibt es einen
Punkt der maximalsten Geschwindigkeit, wodurch für eine Person, die diesen
Zustand erreicht hätte, die Zeit stehen bleibt? Wie schnell müsste man sich
dafür wohl bewegen? Und würde man mit dem Bewusstsein eines Menschen überhaupt
die Fähigkeiten besitzen, den zeitlosen Moment wahrzunehmen?

3.
Und jetzt noch mal kurz eine ganz neue Überlegung
unseren Grafen betreffend: Was wenn es sich bei der Linie um eine Gerade
handelt, die keinen Anfang und kein Ende hat? In dem Fall wären die
Schnittpunkte mit der Achse nicht das Ende von allem, sondern nur eine Schnittstelle.
In dem Fall würde man, sollte man die zuvor fälschlich als „maximale
Geschwindigkeit“ bezeichnete räumliche Bewegung überschreiten, in die
Vergangenheit bewegen. Ist das wohl möglich?

4.
Und natürlich auf der anderen Seite der Achse:
Wenn man absolute Ruhe bereits erreicht hat, wie würde sich das steigern
lassen, um die Zeit noch schneller zu machen? Gibt es so etwas wie negative
Bewegung durch den Raum? Kann so etwas existieren?


Jetzt lassen wir unseren Graphen mal links liegen. Und wenden
uns einem anderen Problem zu, was wir heutzutage mit der Frage der Zeit haben
und nicht klären konnten. Der Physik ist es egal, in welche Richtung eine
Gleichung läuft. Alles ist universell und ungerichtet – außer der Zeit selbst.

Die Zeit fließt immer in eine Richtung, von der
Vergangenheit in die Zukunft. Das ist eine universelle Wahrheit, die niemand,
der noch alle Sinne beisammen hat, anzweifeln würde. Man geht davon aus, dass
die Zeit wie ein Pfeil ist, der sich immer nur in eine Richtung bewegt. Warum
das so ist, weiß man allerdings nicht.

Und jetzt kommt meine Frage:
Was wenn diese Annahme falsch ist? Sagen wir, die Zeit ist
statisch und richtungslos wie der Raum. Der Faktor, der bisher immer außen vor
geblieben sein könnte, wäre wohl der Mensch selbst. Wenn für jeden von uns eine
andere ‚Jetzt-Zeit‘ gilt, dann wäre es doch nur richtig, jeden von uns als
Zeitreisenden zu bezeichnen.

Bewusst oder nicht. Wir bewegen uns durch die Zeit. Das
heißt nicht, dass die Zeit selbst sich bewegt. Genauso wie die Landschaft
stillsteht, während man in einem Zug an ihr vorbeirast, könnte es sein, dass
die Zeit uns nur erscheint, als würde sie sich bewegen, wenngleich die wahre
Bewegung von uns selbst ausgelöst wird.

Damit wird auch klar, warum es so etwas wie ein universelles
zeitgleiches „Jetzt“ kaum geben kann. Es existiert keine Gleichzeitigkeit, wenn
die Zeit von jedem selbst abhängt. Der Augenblick, wo sich die Wege mehrerer
Menschen kreuzen, ist wie an einer Brücke über der Autobahn. Alle, die darunter
hindurchfahren, sind alle auf unterschiedlichen Geschwindigkeiten an diesen
Punkt gekommen und verweilen unterschiedlich lange. Das gilt für Bewegungen
durch den Raum, warum nicht auch für Bewegungen durch die Zeit?

Es ist unendlich schwierig das ‚Jetzt‘ synchron zu halten,
wenn man nicht gerade auf einem einzigen Planeten beschränkt ist, auf dem alle
mit etwa dergleichen Geschwindigkeit um die Sonne drehen. Bei uns sind die
Abweichungen minimal, solange wir unseren Planeten nicht verlassen. Was aber in
der Ferne liegt, ist in doppelter Hinsicht von uns entfernt – nicht nur durch
den Raum, sondern auch durch die Zeit.

--> So und nun bitte ich Sie, liebe Experten, überlegen sie, zerpflücken sie und bestätigen sie. Stimmt irgendetwas von dem, was ich gesagt habe? Wenn nein, wo beginnen meine Fehler?

Emil

Meister

Beiträge: 811

Registrierungsdatum: 7. März 2010

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 19. Mai 2015, 01:30

Raumfahrer auf dem Zeitpfeil

Hi Nimona,

beim Studium Deines Textes ist mir Folgendes eingefallen:

1) Die Relativitätstheorie sagt nichts über Geschwindigkeiten größer c
aus, weil die Masse singulär wird. Gemäß Voraussetzung haben Photonen
keine derartige Masse.
2) die Zeit wird als 4. unabhängige Variable angesehen, was bedeutet, daß
die Metrik des Raumes nicht von der Zeit abhängt(wohl aber von der Masse).

Experimentell ist die Theorie, zumindest die spezielle, für Elementarteilchen
bestätigt.

Auf Raumfahrer wird sie gerne in der Kunst angewendet, lol:

A rocket explorer named Wright
Once traveled much faster than light.

He set out one day
In a relative way,

And returned on the previous night.

2) Den Zeitpfeil gibt es wohl, zumindest wenn man der neueren Literatur
Glauben schenkt: das Universum schreitet zu immer höheren Schwingungs-
raten fort. Zukunft ist in dem Sinn einfach höhere Frequenz; ich nehme
mal an, daß die durchdringende Höhenstrahlung aus Teilen des Universums
stammt, die von uns aus gesehen Zukunft sind.

3) Wenn man die Beiträge zum Untersberg in Österreich ernstnimmt, dann
kann es zu meßtechnisch relevanten Zeitverschiebungen kommen, ohne daß
man sich relativ mit einer Geschwindigkeit ähnlich c bewegt. Verschieden
schnelle Zeiträume können anscheinend dicht beieinanderliegen - vielleicht
wie in einem Zeitwirbel. Leider hat Stan Wolf nicht erzählt, was seine Tochter
in ihrer "Abwesenheit" erlebt hat. Wenn ihr nichts aufgefallen ist, scheint
es so zu sein, daß "ihre" Welt wahrnehmungsmäßig ähnlich, bloß mit einer anderen
Zeit erlebt wurde.

Die Zeit steht still:
https://www.youtube.com/watch?v=P4DTJDocCBI


Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Emil« (12. Juli 2015, 19:54)


Beiträge: 41

Registrierungsdatum: 28. Juni 2012

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 26. Mai 2015, 13:56

phi göttlich und oder irdisch oder so ähndlich.

hy

Ist evtel. von Interesse
http://www.anoae.org/pages/entdecken.php#entdecken-2

:) mindestes 60sec :)


mfg
:) A :)

Gabi

Urgestein

Beiträge: 558

Registrierungsdatum: 27. September 2009

  • Nachricht senden

4

Dienstag, 16. Juni 2015, 23:26

Hallo Nimona,

erstmal herzlich willkommen bei uns.
Wie Du siehst, geht es hier recht gemächlich zu. Ist auf langen Atem ausgerichtet, quasi alle Zeit der Welt.

Du hast Dir ein schwieriges Thema genommen. Wir alle wissen ja kaum, was Raum ist. Es scheint einerseits verschachtelte Welten und Räume zu geben, andererseits sind sie an Felder gebunden. Raumdimension ist an konstante Magnetfelder gebunden (die es bei Bewegung nicht gibt), und Zeitablauf (im uns bekannten Sinne) an irgendwie das Gegenteil: bewegte E-Felder. Nehmen sie zu, landet man in der Vergangenheit (Ciba-G.-Versuche), nehmen sie ab - in der Zukunft. Die E-Feld-Hätherdichte nimmt ab mit der Zeit. Oder besser: Solange sie abnimmt, gibt es Zeit und Kausalität, in der wir leben können. Bewegt sich die Sonne mal in einem Gebiet mit zunehmender E-Hätherdichte, hat das Leben vermutlich Zwangspause. Wie die Blätter von Laubbäumen in winterlichen Gefilden. Sie sterben einfach, bevor der Winter kommt. Ihren Saft verlagern sie vorher in den Baum, mit dem können sie später re-inkarnieren.
Es gibt mit Sicherheit mehr als 3 oder 4 Dimensionen, allein schon für den Raum. Wahrscheinlich ist er an Objekte (MIT Magnetfeldern) gebunden, genau wie die Zeit (Eintagsfliegen haben andere Zeitwahrnehmung als Granitberge). Deshalb würde ich mir keine Gedanken machen, wie Raum und Zeit als gemeinsame Gerade in einer zweidimensionalen mathematischen Ebene zu liegen kommt. Wir sind wie Maden in einem Apfel, die glauben, alles von der Welt zu wissen, obwohl sie sich nur einen Zentimeter weit im Apfel durchgefressen haben.
Und doch gibt es interssante Berichte. Verstorbene, die sich bei einem Medium gemeldet haben, waren der Meinung, vor wenigen Sekunden gestorben zu sein, oder glaubten, noch gerettet und wiederbelebt werden zu können, obwohl der tödliche Unfall schon 80 Jahre zurück lag. Da lag wohl ein längeres Nickerchen dazwischen. Andere berichten über Erlebnisse von Jahren, obwohl sie nur wenige Minuten oder Stunden tot oder in Todesnähe waren.

Experimente mit Menschen, die in einem großen Zyliner saßen, die Wände aus gesintertem Aluminium und Granit (Stichwort Kosyrev), konnten untereinander die Gedanken empfangen, obwohl Entfernungen von tausenden Kilometern dazwischen lagen. Man las sich gegenseitig Texte vor, ohne Telefon, nur telepatisch, zur abgesprochenen Zeit. Anschließend wurde telefoniert, um den Empfang beweiskräftig zu bestätigen. Einmal wurde verzögert gesendet, der Empfang war trotzdem pünktlich. Als telefonsich bestätigt wurde, war die Sendung noch gar nicht losgegangen - das Signal kam 15 Minuten aus der Zukunft.

Also lieber sein lassen, das mit der schrägen Gerade. Es ist wohl viel schräger, als wir uns vorstellen können. Zeitpfeil ist sicherlich auch nur ein Märchen.
Was mich eher verwundert, sind Aussagen über höhere Welten (astrale, mentale), dass dort keine Zeitbindung herrscht und auch kein Energiemangel, weder Angst noch Freude, nur Erinnerung daran. Warum ? Ihr Aufbau ist analog wie im Physischen: 7 verschachtelte Stufen von Aggregatzustnd zu Aggregatzustand, also von Wirbelhierarchie zu Wirbelhierarchie.

>dass die Zeit uns nur erscheint, als würde sie sich bewegen, wenngleich die wahre Bewegung von uns selbst ausgelöst wird.

Ja, das kann so stimmen. Thema Matrix. Unsere eigenen Rhythmen bestimmen das Zeitraster (Herzschlag, Hirnfrequenz) der gemeinsam wahrgenommenen Welt. Unsere Uhren sind unseren Körpern nachempfunden. Ein Zeitrafferfilm oder Zeitlupenfilm versucht sich an anderen Rastern. Manche Droge kann auch an der inneren Uhr "drehen". Menschen mit anderen Interessen haben vielleicht ganz andere Kanäle, in denen sie "Umwelt erleben". Die Resonanz des eigenen Denkens dreht am "Frequenzknopf" wie beim Radio. Verschiedene Live-Filme parallel. Wenn ich am Fernseher klebe, wird mir nichts anderen blühen, als das, was ich eingestellt habe.


Das Synchron-Halten des Jetzt ist eine tolle Frage.
Man hört immer: Es gibt nur das Jetzt.
Oder ist es nur ein Markierungspunkt an der Oberfläche des Weltenbaumes, der ständig am Wachsen ist ? Also ein Querschnitt durch den Ast oder durch alle Äste im Radius bzw. zur Zeit t(date). Das äußere wäre immer das Jetzt (Pünktchen-Oberfläche eines Brokkolie). Später ist das heutige Jetzt nicht mehr außen, da ist das neue Jetzt dann außen. Außen ist aber immer die gleiche Form. Und auf gleiche Form sind wir angewiesen. Die Dualität ist die Wachstumsstelle, ist die Oberfläche des Fraktals, wo es in allen Richtungen schwankt, wo alle Aggregatzustände nahe beeinander möglich sind (verschiedene Arten von Konvergenz), auch der Zerfall (Divergenz). Offene, divergente H-Felder. Die gibt es innen nicht, dort ist die Ordnung höher. Wahrscheinlich langweilig-unangenehm hoch, aber dafür auch ohne Mangel und Leid.
Ich muss da noch länger drüber nachdenken.


MfG
Gabi

Didim

Fortgeschrittener

Beiträge: 13

Registrierungsdatum: 19. Dezember 2013

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 16. August 2015, 13:02

Hallo

In Ägypten hatte man in der Priesterausbildung die Theamtik Raum/Bewegung/Zeit in einem dreiimensionalen Schach gespielt, welches
in Folge (um nicht verloren zu gehen) als eindimensionales Schach in die Menge gebracht wurde.
Ursprünglich wurde auf 10 Ebenen übereinander gespielt, die Ebenen waren jeweils um ein Feld versetzt (daher die komische Bewegung des Springers) und liefen entgegengesetzt. D.h. z.B. das die Zeit der dritten Dimension entgegengesetzt der Zeit in der vierten Dimension verläuft. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum Menschen die sich zwischen diesen Dimensionen befinden, kein Gefühl für Zeit haben. Sie verschmilzt zu "Null".
Ein weisser und ein schwarzer Bauer gehörten jeweils zusammen (Dualseele), der Zug des weissen Bauern erforderte einen zwanghaften Zug des schwarzen Bauern (Ausgleich), anschliessend genau umgekehrt (unser heutiges Schach wird also am 8x8 Feld prinzipiell falsch gespielt).
Die heutigen Figuren entstanden durch das Komprimieren auf ein Feld, ein Läufer ist also eigentlich ein Bauer auf nächsthöherer Dimension und ein Turm nochmals eine Ebene höher und und und....
Die Zeit entsteht auch bei diesem Spiel nur duch die Bewegung im Raum (Spielfeld), Pythagoras spiegelte dies in seinem rechtwinkeligen Dreieck mit den Seitenlängen 3,4,5 wieder. 3 stand für die Bewegung, 4 für die Zeit, 5 für die Materie. (Mensch 4x5 Fingern/Zehen entspricht in diesem Modell 4/Zeit x 5/Materie also der vergänglichen Materie - wie treffend)
Vielleicht kann dieses Modell des mehrdimensionalen Schachs auch heute noch einigen eine andere Sicht auf die "Realität" erleichtern.
Das Wissen um die heutigen Schachregeln natürlich vorausgesetzt...