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videXX

"vide" (Französisch) XX

  • »videXX« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 7

Registrierungsdatum: 19. April 2018

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1

Mittwoch, 23. Mai 2018, 18:18

Alf Jasinski

Zur Zeit bin ich überall in Deutschland unterwegs..
Das ermöglicht mir auch "zu lesen" - so habe ich Alf Jasinskis erstes Buch (das einzige was "frei
verfügbar ist") nun mit verfolgen können.
Mein Kompliment an den Autor! (post hum) - Es zeichnet mit einer Klarheit, die man sich wünschen kann.

Und doch möchte ich auf etwas hinweisen, dass mir WICHTIG erscheint:
es wird dort, an vielen Stellen mit einer Deutlichkeit das Spiel der WELTVEREINNAHMER und der WELTVERSTEHER
gezeichnet. Zwar sind die Grenzen "schwimmend" gezeichnet, aber doch deutlich sichtbar:
"die Siebener-Priesterschaft", "Logen" werden zumeist negativ, unterjochend gesehen und auf der
anderen Seite steht das "Bündnis der Toleranten".

Es wird klar skizziert wie die Mechanismen der Macht funktionieren. Und es werden Strategien der
Wehrsetzung angedeutet. Auch wenn ich dem erkenntnismäßig folgen kann, merkte ich an einigen Stellen,
dass ich beim Lesen "das Buch umdrehen" konnte - (ich las die Zeilen aus der Sicht der "anderen" Partei)
- und siehe da: der Selbe Wortlaut - das was kritisiert wird, lese ich genauso in den Lösungsansätzen.

Das ist ein bekanntes Phänomen: nehmen wir Karl Marx als Beispiel: eine sehr genaue Analyse der
Zustände, sogar mit einem Blick in die Zukunft - und doch wissen wir alle, wie die Geschichte
geendet hat; ich würde einmal sagen: "das selbe in Grün". -

Das Problem der Polarität, der Trennung, der Analyse.

Wenn ich etwas analysiere, führt das zwangsläufig zu Trennungen, zu Vergleichen. Damit ist das
Wesentliche Merkmal: "die Trennung" - wenn "die Trennung" etabliert ist im Denken, ist es im Grunde
egal ob ich "GUT" oder "BÖSE" wähle, die MECHANISMEN bleiben die selben. KEINE der beiden Seiten kann
GEWINNEN, denn es bedeutet jedes Mal das eine Seite "ausgelöscht" werden muss. Das ist aber nicht
möglich. "UNTERDRÜCKUNG" ist nicht möglich. (Das Unterdrückte wird immer noch DA sein). -
(Etwas was mir in den Märchen als Kind immer aufgefallen ist - wenn am Ende "das Gute" gesiegt hatte habe
ich mich gefragt: "was passiert den jetzt mit "den Bösen" (insofern sie noch vorhanden waren - und eigentlich
selbst wenn sie nicht mehr vorhanden waren, blieb ihre Welt die sie geschaffen hatten doch noch DA in
Erinnerung - war also nicht verschwunden)
)

Also ich weiß ja nicht wie die Bücher weiter gehen, aber mit Vergleich, Konflikt und Trennung, ist das
Problem nicht zu lösen.

Wir schlage etwas anderes vor: betrachten wir doch sehr genau "die ersten Schritte", bevor wir voranstürmen.
Unser Denken folgt verschiedenen "Mustern", beobachten wir sie.
Stellen wir fest dass "Analyse" uns nur in den Vergleich, die Trennung, Wertung führt, so haben wir ein Grundprinzip, dem "jede Seite" folgen muss.
("Be-Grenzung" ist "Ober-Flächig" (eine FLÄCHE, 2-Dimensional).

So benötigt es keine "LOGEN" welche die Menschen aktiv manipulieren, es genüg allein das Prinzip, z.B. der Anayse, der Begriffsbildung,
welches zum Konflikt führt. (jeder Mensch der dies im Denken in den Bereichen praktiziert, wo es NICHT HINGEHÖRT, (in der
Technik ist es angebracht
), ist im Konflikt.) - Würde ich es mit Alfs Worten formulieren, würde ich sagen:
hier ist ein Prinzip der Dunkelmächte das wunderbar funktioniert, weil sich niemand dem entziehen kann,
der sich seiner ersten Schritte nicht bewußt ist.
(Wenn ich trenne, ERSCHAFFE ich TRENNUNG).

Jegliche Bezeichnung: Deutscher, Jude, Größer, Kleiner, Höher, Weiter sind Begriffe des Vergleichens, der TRENNUNG, des Messens. Das mag in der Technik "angemessen" sein, aber das gleiche führt im Psychologischen zum ewigem, immerwährenden Konflikt. - Die Wurzel der GEWALT -

Wer nun meint: "das sei nun mal so" oder "darauf könne man nicht verzichten", der stürmt bereits voran,
ohne auf den Schritt "vorher" zu achten.
Damit verweise ich nicht darauf, "dass der Fehler bei uns Selbst zu suchen sei", wie es Alf als eine der Maschen der Ablenkung von den Tatsachen
kennzeichnet, sondern weise darauf hin, dass wir in der "Einsicht", in uns ein wunderbares, universelles Mittel haben, den Fehler zu sehen.

Es genügt "ein zu sehen", zu "be ob achten" um etwas zu "ent decken".


P.S.
(ein kurzes Video kündige ich an, zu "den Dimensionen" und ihren Übergängen, dass ich in einer "vorab" Version in den nächsten
Tagen veröffentlichen werde.
)

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