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Gabi

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1

Sonntag, 12. September 2010, 18:50

Autobiografisches Nichtmärchen

(Wahrheit)
Als ich 1986 mit meinen zweiten Mann begann zusammenzuleben (jetzt habe ich den dritten), war er tief im Alkohol versunken und versuchte erfolglos, da allein wieder rauszukommen. Alle Entzugsversuche schlugen fehl.
Als er einmal zu schlafen versuchte, und der Alkoholentzug ohne Unterlass an ihm schüttelte, sodass das Bett ständig wackelte und keiner von uns schlafen konnte, erzählte er von einem Sekundentraum, den er eben gehabt hatte: "Ich bin gerade ganz weit weg gewesen. Dort hat man mir gesagt, dass ich relativ jung sterbe, und dass ich im nächsten Leben als Musiker in Luxembourg leben werde." Nun ja, wir nahmen das nicht weiter ernst. Das war zu DDR-Zeiten. In Dresden, im Tal der Ahnungslosen. Das Land Luxembourg erschien entfernt wie hinter dem Mond.

Teiltext1 vorläufig entfernt von Gabi wegen Privatspäre Kinder.

MfG
Gabi

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Gabi« (27. Februar 2017, 03:45)


Softifex

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2

Sonntag, 12. September 2010, 19:18

Hallo Gabi,



du solltest wirklich mal ein Buch schreiben. allein deine interessante Biografie füllt schon einen Band. Dagegen ist mein Leben stinklangweilig gewesen. Aber wir haben ja wenigstens noch viel vor uns.

lg Helmut

Gabi

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3

Montag, 13. September 2010, 10:44

du solltest wirklich mal ein Buch schreiben. allein deine interessante Biografie füllt schon einen Band.


Ich mach mal weiter, nicht ganz chronologisch. Ihr könnt ja schreien, wenn es zu viel wird.
(Ich neige zum 'seelischen Striptease', wie mir mal ein literarischer Fachmann sagte, nachdem ich ihm eine Erzählung geschickt hatte. Das wird alles noch viel verrückter, wenn ich immer mehr ins Detail gehe.)

******************************************


Wir kannten uns als Kinder vom Segelfliegen. Er wohnte direkt am Segelflugplatz 'Elbwiese' in Dresden, neben der Brücke 'Blaues Wunder'. Sein Spitzname war 'Erdbeere', weil er den Fluglehrern als Kind immer Erdbeeren aus dem Garten spendierte, die seine Mutter angebaut hatte.

Meine Tochter hat bei uns auch Erdbeeren gesetzt, zwischen die Bohnen im einzigen Beet, das wir aus dem Asphalt unseres Hofes herausgehackt hatten. Mir selbst wäre das nie eingefallen, die Stangen-Bohnen sollten nur ein Sichtschutz werden, um den Hof von der Straße zu trennen. Und befahrbar sollte der Hof bleiben, falls wir es mal schaffen, das Elektroauto reparieren zu lassen. Dann wären die Bohnen geopfert worden. Wären. Es steht immer noch mit dem Loch in der Karosse herum. Die Erdbeeren kämpfen Jahr für Jahr mit dem Unkraut ums Überleben, seit die Tochter nach Trier zog.

Wegen seiner Beharrlichkeit, beim Flugbetrieb zu helfen (und wegen der Erdbeeren?), durfte Erdbeere schon mit 8 Jahren ab und zu mitfliegen, mit 14 auch mal steuern, obwohl das erst ab 16 erlaubt war. Dass er mit 8 Jahren als erster am Unfallort nach einem Absturz war, und zwei Tote sehen musste, denen die Oberarmknochen aus der Schulter spießten, hatte ihn nicht abgeschreckt. Gästeflüge waren seitdem eigentlich völlig verboten.
Ich selbst fing mit 17 das Segelfliegen an, als er 14 war. Seit ich ihn sah, war ich wie magnetisch an ihn gebunden. Für mich war er ein Kind, und er war auch albern wie ein Kind, und ich habe mich gewundert und fast geschämt dafür. (Heute denke ich, dass es ein Gefühl aus der Zukunft war.) Ich war eifersüchtig, wenn er mit anderen spielte, besonders bei Mädchen. Wir (seine Freunde) machten einen Krankenbesuch bei ihm zuhause, als er mit Grippe im Bett lag. Es war ihm sehr peinlich. Aber dadurch lernte ich die Mutter kennen, als sie noch gesund war.
Zwei Jahre später hatten wir beide die Segelfluglizenz und die Silber-C, und wegen seinem übergroßen Talent sollte er in der Leistungssport-Mannschaft in Klix bei Bautzen weiter trainieren. Er war dort der Jüngste mit seinen 16 Lenzen. Mich erfasste eine Riesenpanik, ihn nicht mehr sehen zu können. Dann habe ich alles dran gesetzt, auch dorthin zu kommen. Bin nach Klix gefahren, habe den dortigen Flugplatzchef bekniet, und auch meinen Chefausbilder, mich auch in die Klixer Mannschaft zu nehmen und habe es schließlich geschafft. Aber mein Talent war eher unterdurchschnittlich, wie mir später erst klar wurde. Ich bekam auch das mit Abstand schlechteste Fluzeug, weil von mir eh keine Medaillen zu erwarten waren.

Wir fuhren jedes Wochenende zur gleichen Zeit mit dem Zug nach Klix. Ich wollte neben ihm sitzen und musste ihn jedesmal suchen, er schien sich vor mir zu verstecken. Er war im Grunde ständig auf der Flucht vor mir, aber ich kriegte das nicht mit. Schließlich schrieb ich ihm einen Liebesbrief, auf den er nicht antwortete. Aber kurz danach gab es einen tollen Fliegerball, an dem er die ganze Nacht mit mir tanzte und ich war im siebenten Himmel. Ich habe dann eine einzige Wettkampfsaison mitgemacht, mit dem Ergebnis, dass die 'Holzwolke' (Flugzeuggruppe in einem Thermikbart) auseinanderbrach, wenn ich ankam, weil jeder sein Leben retten wollte. Beim zweiten oder dritten Streckenwettkampf verflog ich mich dermaßen, dass mir die Lizenz entzogen wurde. Ich war in Kamenz auf einem Militärflugplatz gelandet statt am Ziel. Das war verbotener als eine Bruchlandung im Getreide oder im Wald.
Langsam hatte ich mitbekommen, dass er sich für hübschere Mädchen interessiert, insbesondere für die Tochter des Flugplatzchefs.
Ich hätte nun wieder in Dresden fliegen können, Platzrunde für Platzrunde, aber ich hängte lieber die Fliegerei an den Nagel. Es hatte noch viele Jahre gedauert, bis ich aufhörte, jede Wolke nach ihren Thermikpotential abzuchecken. Cumuluswolken ohne Segelflugzeuge darunter sind heute noch für mich wie verschwendete Energie. Ich meldete mich übrigens bei den Dresdner Segelfliegern im Frühjahr 1977 mit der Lüge ab, dass ich nach Berlin ziehen will, um nicht zuzugeben, dass mich die Rückstufung zu sehr frustriert hat. Ich log ganz spontan, ohne den geringesten Hinweis darauf, dass ich im Herbst tatsächlich nach Berlin ziehen würde. Haben Worte tatsächlich so viel Kraft ? Oder ist das Hellsehen ?

Später meldete sich Erdbeere plötzlich, als er bei der NVA Soldat auf Zeit war (Verpflichtung 3 Jahre, auf Wunsch der Mutter, der Polizistin). Ich lebte im Dresdner Studentenwohnheim Gagarinstraße. Er bat mich, mal seine Mutter zu besuchen, der es schlecht ging, weil sie nach einer Operation blind geworden war und zuhause ganz allein war. Das tat ich gern, es war eine sehr liebe Frau. Wenn man erst seit kurzem Blind ist, ist das besonders schwer. Sie konnte im Grunde den ganzen Tag nur Radio hören. Sie meinte einmal, dass es schön wäre, wenn ich mal ihre Schwiegertochter werden würde. Später kam sie wieder ins Krankenhaus, aber den weiteren Verlauf kannte ich damals nicht.
Seit seinem Brief war ich sofort wieder im siebten Himmel, und wartete auf seinen Besuch. Vier oder fünfmal in einem halben Jahr kündigte er ihn an und genauso oft kam er nicht. Das tagelange Warten war erst der Himmel, dann die Hölle. Eines Abends schlief ich leise weinend ein (es gab vier Bewohner in einem Zimmer - zwei Doppelstockbetten), und hatte irgendeinen befreienden Traum. Als ich morgens aufwachte, war eine riesige Last wie abgenommen. Ich hatte so einen ähnlichen Satz im Gedächtnis, wie: "Es wird alles gut, vergiss ihn jetzt." Und aller Kummer war von da an wie ausradiert. Der Briefwechsel verstummte auch von selbst. Ich konzentrierte mich auf mein Studium.

Nach Abschluss des Grundstudiums (3 Jahre) schenkten mir meine Eltern eine Reise nach Sibirien. Dort wollte ich eigentlich heimlich 'aussteigen', der Zivilisation den Rücken kehren, unter dem klaren Sternenhimmel der Taiga die 'Wahrheit finden'. Das Physikstudium hatte sich als Farce entpuppt. Aber ich war zu feige für ein Einsiedlerleben, die Totenstille des nächtlichen Waldes (KEIN einziges Auto zu hören) machte mir klar, dass ich für gar nichts ausgerüstet bin, weder Wissen noch Sprache, um hier irgendwo Fuß zu fassen. Mit den Behörden hätte ich nichts zu tun haben wollen. Und dann wäre mein Verschwinden für viele eine Katastrophe gewesen. Bin jedenfalls mit meinem Köfferchen zurück ins Hotel gekrochen, ohne dass es jemand gemerkt hatte.

Als ich in Berlin aus dem Flugzeug stieg, wartete ein Mann auf mich, mit dem ich kurz vorher über ein Inserat einen Briefwechsel begonnen hatte. Ich hatte das nicht erwartet, und er wusste gar nicht, wann ich komme und kannte mich nur von einem Foto, hat einfach jedes Flugzeug aus Moskau abgepasst. Ich blieb noch ein paar Wochen in Berlin, es waren Semesterferien. Er war Journalist bei der Berliner Zeitung, hatt früher mal Chemie studiert. Vier Wochen später fragte ich an der HU Berlin nach der Möglichkeit eines Hochschulwechsels aus Dresden. Es war nur eine unverbindliche Frage, aber da gerade einer von Berlin nach Dresden wechseln wollte, stand ich plötzlich vor der vollendeten Tatsache, sofort nach Berlin-Buch in die 1-Raum-Wohnung meines neuen Freundes zu ziehen, der übrigens 21 Jahre älter als ich war (von Jüngeren hatte ich die Nase voll). Ich musste mein Diplom in Berlin machen, und zwar in der Abteilung, wo der andere Student gemeldet war: Theoretische Halbleiterphysik.
Im Februar 1978 heirateten wir. Wir lebten beengt in der kleinen Wohnung. Es gab dort keinen Schrank, keinen Fernseher, aber ein Bücherregal mit 5000 Büchern. Noch in meiner Diplomphase bekam er eine Akkreditierung nach Polen in die Hauptstadt Warszawa. Per Crashkurs lernten wir ein halbes Jahr Polnisch, das konnte ich dann besser als 10 Jahre Russisch in der Schule.
Er hatte die deutsche Ausgabe der größten Tageszeitung Warschaus zu redigieren, ein Pole kam dafür nach Berlin, um die polnische Ausgabe der Berliner Zeitung zu bearbeiten. Fachdolmetscher im jeweiligen Land machten die Hauptarbeit, aber sie waren nicht perfekt genug.

Schon zu Beginn des letzten Studienjahres gab es Listen für Arbeitsplätze, wo wir uns eintragen konnten und Bewerbungen abschicken. Ich entdeckte eine Liste mit meinen Traumjob: Astrophysikalisches Forschungsinstitut Potsdam. Leider waren 20 Bewerber auf der Liste für die eine Stelle. Ich machte mir wenig Hoffnung, denn meine Leistungen waren zwar gut bis mittelmäßig, aber keinesfalls sehr gut. In Marxismus-Leninismus hatte ich sogar eine Vier.
Und was passierte ? Neunzehn Bewerber sagten mit der Zeit ab, und mir wurde die Stelle zugesprochen. Allerdings zu einer Zeit, als der mehrjährige Auslandsaufenthalt meines Mannes feststand. Es war ein Job mit Dienstwohnung und Familiengehalt, meine Anwesenheit war Bedingung. Ich sagte also als Zwanzigste den Traumjob ab.


MfG
Gabi

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Emil

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Montag, 13. September 2010, 18:21

Softifex: Dagegen ist mein Leben stinklangweilig gewesen.

Hi Softifex,
"Das Leben ist was es ist" - Dieser Satz hatte bei mir ein Aha-Erlebnis ausgelöst - mir wurde damals klar, daß es
jenseits des reaktiven Dualismus noch ein anderes Leben gab.
Ich kam dann auf die Idee, das Leben als Spiel anzusehen.
Aber ich stellte bald fest, daß sowas nur außerhalb der Gesellschaft(meistens "Schwarzmagier", lol), möglich ist.
Natürlich kann man außerhalb der Gesellschaft leben, z.B. als Einsiedler, aber da ist man auf sich selbst zurück-
geworfen(Konfrontation mit der eigenen Müllhalde - viele Heilige können ein Lied davon singen); der reinigende
Prozeß der Alchemie läßt sich nicht abstellen.
gelingt einem die Introspektion(nur möglich, wenn man sich quasi von außen selbst betrachten kann), stellt man
fest, daß da eine Art Kind ist(ich glaube die meisten Leute halten es für die Seele)
auf alle Fälle macht einem dieses Kind dauernd einen Strich durch die Rechnung;
was meine ich damit? irgendwann baut man eine starke Absicht auf -zum Beispiel um Ordnung in sein Leben
zu bringen, was eine ganze Weile gut gehen kann - aber dann kommt einem dieses verdammte Kind in die
Quere und suggeriert einem, daß es keine Lust mehr auf Disziplin hat - und an schwachen Tagen steht dann
plötzlich die Kuh auf dem Eis und man hat Mühe, sie wieder herunterzukriegen, also den bisher erreichten
Zustand an Diszipli wiederherzustellen(in Gesellschaft ist wegen der 2Schwarzmagier" noch viel schwieriger.)
aber man macht Fortschritte! Irgendwann hat man sozusagen einen Kristall zum Keimen gebracht und baut
Schicht um Schicht hartnäckig mit "unbeugsamer Absicht"(Tolteken) - ich rede auch gerne von "innerer Stärke"
man lernt die Härte des Lebens schätzen(klingt zwar oberlehrerhaft, stimmt aber trotzdem);
ich glaube der erreichbare Endzustand ist, daß man durch negative äußere Ereignisse oder solche im eigenen
Körper völlig unbeeindruckt bleibt; natürlich sollte man anderen mit Mitgefühl begegnen;
das Erstaunliche ist, daß sich dabei die Wahrnehmung enorm verändert - bin ich auch einsam(ohne Schwarzmagier)
so nehme ich die Präsenz des Tao wahr und fühle mich aufgehoben.

Gruß

Softifex

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Montag, 13. September 2010, 20:32

Eine Reise nach Sibirien als Abschlussgeschenk klingt für mich witzig. Bei uns herrscht die Meinung vor, dass man nur zur Strafe nach Sibirien geschickt wird.

Es ist ja nicht so, dass mein Leben bisher farblos war. Hab ja auch mit 40 nochmal neu durchgestartet mit neuer Frau, Haus, Auto und Kind. Aber im Vergleich zur Gabi wenig spektakulär. Die Hauptweiche hab ich gesetzt, als ich den gut bezahlten aber stressigen Industriejob hingeschmissen habe und ums halbe Geld (heute umgerechnet unvorstellbare 500 Euro brutto) auf die Uni gegangen bin. Das war vor 32 Jahren. Aber dafür habe ich mein Leben gestalten können, wie ich es wollte.

lg Helmut

Gabi

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Montag, 13. September 2010, 22:11

Eine Reise nach Sibirien als Abschlussgeschenk klingt für mich witzig. Bei uns herrscht die Meinung vor, dass man nur zur Strafe nach Sibirien geschickt wird.
Wir konnten nur nach Richtung Ost. Und Oster als Sibirien gings nicht. Den Kaukasus und das Schwarze Meer, oder Rumänien, Bulgarien kannte ich schon.
Die Reise war interessant: 22 Flugstunden, immer von Stadt zu Stadt. Da gibts keine Straßen, nur die transsibirische Eisenbahn und Wald ohne Ende. Baden im kalten Baikalsee. Novosibirst, Omsk, Tomsk und wie die Städte alle hießen. Da gab es nur junge Leute, die Städte waren nicht alt. In kleinen Dörfern drumrum lebten die Alten in ihren geschnitzten Holzhäusern. Große Stauseen und Marmorfabriken war unser Sightseeing. Selbst Lenins Verbannungsort und -haus (und seine Laubhütte - jedes Jahr neu erbaut) mussten wir besuchen, immer festes Programm.

Emil

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7

Mittwoch, 15. September 2010, 12:17

Rhönlerche

Hi Gabi,
normalerweise lese ich keine Biographien oder Romane - die letzten "Ausrutscher" in diese Richtung waren
ein Buch von O.Henkel, Ken Kesey und Judy Sion - in meiner Jugend habe ich damit zu viel Zeit verschwendet;
aber das Feature mit dem Segelfliegen hat mir schon gefallen, weil ich selbst mal eine Zeitlang darauf stand;
ich erinnere mich noch gut an die Rhönlerche, ein Flugzeug, das man nur schwer zum Absturz bringen konnte, lol;
ich erinnere mich auch an einen jungen Deutschen der in den Siebzigern oder Achzigern auf dem Roten Platz in Moskau
gelandet sein soll - eine Steigerung wäre wohl eine Landung auf der US-Basis Area 51, lol

Gruß

Gabi

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Mittwoch, 15. September 2010, 21:09

ich erinnere mich noch gut an die Rhönlerche, ein Flugzeug, das man nur schwer zum Absturz bringen konnte, lol;
Die kannten wir nicht. Wir flogen zum Schulen den Doppelsitzer 'Lehrmeister', später 'Bocian', als Einsitzer Meise, Baby2b, Libelle (auf der habe ich die 5 Stunden gemacht für die SilberC) und Pirat. In Klix hatte ich einen eigenen Pirat. Die anderen in Klix flogen auf Cobra und Foka, der Beste flog auf Jantar.

Zitat

ich erinnere mich auch an einen jungen Deutschen der in den Siebzigern oder Achzigern auf dem Roten Platz in Moskau
gelandet sein soll
Das war aber mit Motor, eine Cessna , glaube ich. Oder was Ähnliches.
Unser F-Schlepp war meist mit Wilga, ein ganz hochbeiniges Motorflugzeug. Ich kann ja mal paar alte Fotos scannen, aus meiner Segelflugzeit.
Aber die meisten Trainings-Starts waren mit Winde, das ging schneller. Nur bei Wettkämpfen gab es mehrere F-Schlepp-Flugzeuge.
Ich war übrigens ein 'Windenmixer' (meine Funktion; und Erdbeere war ziemlich schnell Fluglehrer).

Interessiert sich jemand für die Fortsetzung ? Die Warschauer Zeit um 1981 war spannend wegen Solidarnosc und den erwarteten russischen Panzern. Es gab da auch den 'entführten Ehemann'. Und fachlich bin ich den Feigenbaum-Bifurkationen begegnet, ohne Feigenbaums Arbeit zu kennen. Und den Linienspekten der Primzahlen.
Oder lieber die Zeit meiner Naturheilpraxen 1992 mit dem aurasichtigen Psi-Heiler Jaschwili (der mit den telepathischen und psychokinetischen Fähigkeiten) und seinem Kontrahenden Sotschewanow bis zur Pleite 1994 und die 120 000 DM Schulden und auf welch wundersame Weise ich die Schulden los wurde ?
Oder lieber die gespenstigen Optavy-Test Stories um 1997, oder weitere Gruselgeschichten über Frithjof, zum Thema "Wie man freie Erfinder an die Wand spielt" ? Die läuft aber noch.
Oder wie ich letztes Jahr mich für BioProtect habe abmahnen lassen (und die nächsten 10 Jahre zahlen muss an Gangster-Anwälte) ?
Die allerschlimmste Geschichte war 2008 in Frankreich, als ich vom Erfinder Uwe Jar ck eingeladen war, den alle Welt sucht. Deswegen bin ich ein Jahr lang hier im Forum vestummt und schon ging es den Bach runter, ich war depressiv geworden. Aber ich habe von ihm keine Erlaubnis, darüber zu berichten.

MfG
Gabi

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gpweb

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Donnerstag, 16. September 2010, 13:33

Autobiografie

Hallo,

du solltest unbedingt eine Autobiografie schreiben. Das würde deinem Hang zum Seelenstriptease zugute kommen. Da kannst alles rauslassen ohne Hemmungen. Dein Schreibstil und Erzähltalent sind echt super. Das liest sich wie ein spannender Roman, ist aber eine echte Lebensgeschichte. Zur Vermarktung des Buches kannst dich ja bei Lanz o. ä. einladen lassen.



Du hattest ja mal so eine Atlaseinrenkung machen lassen.

Hier gibts so etwas ähnliches: (toller Film)



http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/v…32282&flash=off



http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebe…s;suc&flash=off



Gruß

gp

Philipp

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10

Donnerstag, 16. September 2010, 16:51


Interessiert sich jemand für die Fortsetzung ?
Oder lieber die gespenstigen Optavy-Test Stories um 1997, oder weitere Gruselgeschichten über Frithjof, zum Thema "Wie man freie Erfinder an die Wand spielt" ? Die läuft aber noch.

diese Sache interessiert mich immer noch, wundere mich, dass man keine Neuigkeiten vernimmt.

Softifex

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Donnerstag, 16. September 2010, 19:57

Teilweise kenne ich die Geschichten noch, aber sicher nicht mit den vielen interessanten Details, die bei deiner biografischen Aufarbeitung dazukommen. Also bitte alle Geschichten nochmal, eine nach der anderen.

lg Helmut

Gabi

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Freitag, 17. September 2010, 09:04

Was zum instabilen Iststand

(Aufbruch)
Von außen gesehen, geht es mir relativ gut. Ich habe Arbeit als Programmiererin (die ich überall machen kann), bzw. Lohn für Arbeit, die ich später machen soll. Was wünscht man sich mehr ? Also Zeit UND (etwas) Geld.
Und trotzdem treibt es mich davon, als ob der Hunsrück eine Falle wäre. Brunhild wundert sich auch, wo diese Ungeduld herkommt. Wir wollen ja zusammen die WG gründen. Seit 14 Jahren wohne ich hier, und plötzlich fällt mir auf, dass mir die Schwingung der Gegend nicht passt. Wenigstens Bingen oder Ingelheim, sage ich immer. Oder gleich München bzw. die Umgebung. Brunhild plädiert für Berlin. Ich sage: War ich schon, auf keinen Fall nochmal. Eine Wissenschaftler-WG ist eigentlich auch falsch, weil ich da nicht mehr reinpasse.
Die Ziele der sog. Wissenschaft sind mir zu hirnrissig geworden, habe über alles zu meckern (ihr merkt es ja): Die Denk- und Prüfmethoden. Diese Beweisketten für die 'Beschreibung' der (einzig wahren?) objektiven Realität. Diese ewige Erklärungswut und der Beherrsch-Wille der Militärs. Es wird doch nur noch finanziert, was waffentauglich ist. Unser Verstand hat die Sicht einer Ameise, die sich anmaßt, ein Bild von Picasso zu verstehen, und die vorhat den Mond umzuleiten. Sicherlich lässt sich irgendwann einmal begreifen, wie die Welt wirklich funktioniert (siehe Thiaooba), aber niemals mit dem heutigen Lehrbuchwissen, auch nicht von allen Fachgebieten zusammen. Das ist tiefste Steinzeit (wie sie im Lehrbuch behauptet wird, die Realität war umgekehrt: sie hatten mehr göttliches Wissen als wir heute ahnen können).
Versteht ihr ? Es lohnt nicht mehr, so weiter zu machen. Puzzeln, Rätseln, die Stecknadel im Heuhaufen suchen. Das ist nicht nötig. Es gibt den direkten Weg. Wenn wir den gehen, haben wir alles auf einen Schlag. Das Wissen ist nur uns nicht bekannt, weil wir es dauernd wieder vergessen, weil es uns ständig weggenommen wird. Wie bei MIB knipst sich dauernd das Gedächtnis aus, jeden morgen beim Aufwachen. Wir erfinden andauernd das Fahrrad neu, immer wieder. Wir sind Hamster im Hamsterrad. Ganz besonders die sog. Logik-Denker. Bei Künstlern sehe ich das noch anders, die haben schon einen Teilzugang, und sie können gestalten ohne erklären zu müssen.

Ich hatte über die Jahre in fremden Foren ab und an einen Beitrag geschrieben. Früher griffen mich die Mainstreamleute unsachlich an, bis ich mich hier im eigenen Forum niederließ. Im Mainstream gefangen bleiben eh nur die Dümmsten, die anderen können herkommen. Wenn ich JETZT in spirituellen Foren schreibe, passiert das Gleiche, sobald ich meine Erklärungsversuche starte (Psi-Phänomene etc.). Und ich kann es mittlerweile verstehen. Es ist kindisch, völlig unnötig. Ameisendenken. Die Ameisen mögen mir bitte den Vergleich verzeihen, es ist nur die Körpergröße gemeint.

Frithjof ist ratlos. Er wird mitkommen müssen, wenn er nicht zurückbleiben will. Er steckt sowieso in einem schlimmen-Denkgefängnis, da fallen jegliche Veränderungen schwer. Seit 14 Jahren keine wesentliche Besserung seiner psychischen Krankheit, und jetzt brauche ich Hilfe, notfalls wenigstens für mich.

MfG
Gabi

Emil

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Freitag, 17. September 2010, 15:23

Instabilität und das Große Loslassen

Hi Gabi,
Meditation könnte nichts schaden, denke ich;
ideal ist, wenn man es schafft, den inneren Dialog abzustellen(wenigstens für gewisse Zeit)
natürlich ist das leichter gesagt als getan:
bei J. Lorber habe ich mal gelesen, daß Gott das demütigste Wesen im Universum ist.
man muß sich den Satz mal auf der Zunge zergehen lassen;
auf jeden Fall werde ich gleich ruhiger, wenn ihn kontempliere.
Gruß

Gabi

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Freitag, 17. September 2010, 21:34

Meditation könnte nichts schaden, denke ich;

Mach ich doch, in allen Varianten. Aber es bringt nichts. Langsam denke ich, es liegt am Ort. Keine Ahnung, vielleicht zuviel Yin oder zuviel Yang oder zuviel beides. Irgendsowas in der Art. Es gibt hier im Hunsrück auch keine dauerhaften spirituellen Zentren, die kommen und gehen wieder. Es ist hoffnungslos. Kenne den Unterschied zu Berlin, zu Dresden, zu Nürnberg.

MfG
Gabi

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Sonntag, 19. September 2010, 19:52

zu :
"Die Ziele der sog. Wissenschaft sind mir zu hirnrissig geworden...."
kann man wohl so sagen
Irrsinn der Machbarkeit
bis völlig daneben.

Aber egal die bauen sich ihr eigenes Schicksaal.

Mir kam vor kurzem, nachdem ich über das absolute JETZT meditiert hab der Gedanke, dass es zu den höheren Sphären sozusagen Filter gibt, wonach nur passende Schwingungsmuster dorthin gelangen können. Dunkles versinkt mit der Zeit in der Vergangenheit.
Von dort ist es dann ein mühsamer Weg....

Im absolute JETZT gibt es nur Qualitäten also Information
weil kurz davor die fraktale Zeit so klein wird, dass die Information gegen unendlich tendiert und im JETZT sprich göttliche Ebene gibt es ja keine Zeit und damit auch kein Raum....
Damit ist das JETZT zeitlos und alles was nicht mindestens schon auf dem Weg dorthin ist fliegt sozusagen raus oder muss eventuell in der materiellen Ebene eine weitere 26000der Runde drehen.

Schaubergers Gottesmühle :thumbsup:

nur das feinste steigt auf.

Ich denke es ist jedem sein eigener Weg...

wenn man die Tiefs hinter sich hat kommen bekanntlich auch wieder die Höhen.

Also das mit der Schuld / Opferrolle
Man ist nur für das verantwortlich, was man auch verbockt... :wink:
(hab ich mal auf einem LKW gelesen)

damit ergibt sich für die Schuld bei mir , nach Abzug des ganzen Mülls was ich in der Schule lernen musste ...plus der Propagandalügen .?
eigentlich nur noch ein Fragezeichen - aber ein ganz großes.
Aber in gleichem Athemzug sollte man sich auch nicht mehr als Opfer fühlen.
Scheint mir zumindestens wichtig zu sein.

hier nun die wahren Sünden zu nennen scheint in Anbetracht der Situation unabdingbar.
Sünder kann man nur auf ihr degeneriertes Handeln hinweisen.
Denn wer Gewalt sät wird eben jene auch ernten müssen.
Auch Gerechtigkeitswahn ist Gewalt...

Ich hab das mal anhand der Wirbelmühle (welche bereits seit vielen Jahren verkauft wird) etwas tiefer durch gedacht.
Also wenn die gröbsten Gedanken hier auf der Erde über viele Zyklen gereinigt und gemahlen werden dann...
trifft sich hier das Wissende und klarste (Wasser) um den ganzen Hirndreck der dunklen Mächte mit Liebe und Geduld immer feiner zu zerlegen.

Die dunklen haben schon öfter versucht die Gottesmühle trocken zu legen...und dann ging die Hure Babylon baden :D

So hier beginnt dann die "Drecksau" von neuem altes Wissen zu vernichten.
Halbwissen und Lüge ...
Die erzählte Geschichte stimmt so wie es in der Schule gelehrt wird NICHT.
etc...
Aus gutem Wissen wurden Bomben gemacht, weil die dummen gutgläubigen ... in Feindbilder verstrickt waren...

Hier ist das doppelseitige Schwert irre scharf.
Buddha: Gier Hass Unwissen und sich von Anhaftungen lösen...
Jesus: verzeiht dem Sünder aber nicht der Sünde
(Anmerkung: Mit Satan hat er nicht mal diskutiert..)

kurzer Schwenk zum I-Ging, dem Buch der Wandlung
es beschreibt unsere Welt wie sich welche Wandlungen ergeben...
es beschreibt aufbauende und abbauende Kreisläufe...
die Heilkunde kennt noch Kontrollkreisläufe..

Das I-Ging sagt dass wir immer mit dem TAO verbunden sind...

Suchen wir mal was moderneres dann finden wir
DAS JETZT als Ewig da zeitlos .. allumfassend... in sich unendlich individuell ... und allwissend...
nun was kommt dem nahe ? Das göttliche ?
:lol:
Ok Mandelbrot gab das Wissen zu Fraktalen und Chaostheorie
In sich skaleninvariant immer wieder selbstähnliche Gebilde.
geht man weiter findet man noch etwas, daß die Information (Qualität) bei Zeit/Raum =0 gegen Unendlich geht.

Nun könnte man dieses JETZT auch kurz als reine Antwort bezeichnen
Sobald sich dort eine Frage/Aufgabe stellt fliegt man sozusagen raus :wink:
Vieleicht jedenfalls

Da diese dunklen Mächte der Illusion von Macht erlegen sind, versuchen diese entsprechend ihrem eigenen primitiven Denkens alle von ihren eigenen Aufgaben, Fragen .. abzulenken
Jeder Wahrheit entgegenzuwirken...

Den Beweis liefern hier die vielen ermordeten Wesen bis Naturforscher (auch seelisch) , weil wenn wir "Sklaven" z.B. mit DaemonBuster (Oranur Experiment) uns gegen diese wenden würden. ..
Das ist dummerweise derren Denken. Davor haben die Angst.
Die haben Angst davor, dass wir sie mit unserem Wissen angreifen...

Dummerweise bringt das aber nur weitere Gewalt

und wer Gewalt sät...

Man kann sie an ihren Früchten erkennen. (Matthäus ..)

im Tibetischen Totenbuch werden "eifersüchtige Götter"und "Neidgeister " als nächste Stufe zu uns beschrieben.
Geben wir denen z.B. den Namen Vampiere dann könnte man diese auch als Lebensenergievampiere bezeichnen ...
Da wo Lebensenergie ausgehaucht wird finden sich diese ...
dann werden die Teufelsanbeter etc plötzlich sehr real, zumindest wenn man davon ausgeht, dass sie unbemerkt bleiben wollen und dies nur mit unserer Verdummung erreichen können
Wissen vernichten.. Mikrowelle + Al2O3 = Alzheimer.. ChemGenfraß..Nanopartikel Allergien etc..sie schwächen mit jedem Mittel unsere AURA
Sie verhaften unseren Geist absichtlich in Feindbilder

SO WO LIEGT NUN DIE SCHULD ?

oder ist es eher wie im Buch der Wandlung, dass man dem Bösen immer entgegen wirken muss, indem man ihm erst gar keine Möglichkeit einräumt
Mein ThaiChi Lehrer sagte mal "Sei wie Wasser"
Haha mit irre vielen Wirbel
Jede Zelle in sich ...

In sich gefestigt. Das Urwissen um das TAO, das JETZT dem geistigen Urgrund...
Sich frei von Hass machen etc..

In alten Vedischen Sanskrittexten fand ich mehrfach Stellen, die besagen, dass die Seele unsterblich immer im JETZT ist, also muss man nur auf die eigene Seele hören...

Schauberger hat es auch schon angesprochen, dass die Kultur durch die Explosive Technik auch geistig verkommt. Wenn allem Materiellen Information anhaftet, so kann man derzeit auch sagen, dass uraltes Wissen in Megatonnen Öl/Gestein.. zutage gefördert wird.
Dem kann sicher durch Wasserwirbler entgegen gewirkt werden.
Millionen von Gottesmühlen reinigen vieleicht auch wieder unseren Geist.

Denkt auch nicht böse über die ganzen Verantwortlichen, denn die sind noch übler Opfer ihrer Selbst und entsprechender Feinstofflicher Verstrickungen.
Im Feng Shui wird gelehrt, dass das Sha von spitzen Ecken etc besonders ausgestrahlt wird. Auch dunkle Gedanken sind Sha behaftet und können durch entsprechende Maßnahmen entschärft werden.
hier werden gerne kugelige Spiegel angewandt.

Bei den Amazonasindianern wird noch das Wissen um den bösen Blick gepflegt.
Das bedeutet um exakt bei derren Wahrheit zu bleiben, dass selbst der kleinste Gedanke von Neid, Gier, Hass.. krank macht, also SHA erzeugt.
Da dies die Wurzel von Mord und Totschlag ist, was wir "sooo fortschrittliche satanistisch verseuchte Sklaven" nicht sehen wollen, scheint sich mehr und mehr zu bewahrheiten.

Demzufolge kann uns das Verstehen der tieferen Zusammenhänge nun auch Möglichkeiten an die Hand geben dieses SHA zu neutralisieren oder sogar wieder in Chi zu verwandeln ..
Das Bewusstsein ist ein kosmischer Bumerang
:thumbsup: kreative Grüße :thumbsup:
Artbody

gpweb

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16

Sonntag, 19. September 2010, 22:54

Was können wir gegen das Wirken finsterer Mächte in unserem Umfeld tun?


artbody

artbody

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17

Sonntag, 19. September 2010, 23:39

(Opfer)Priester ist denke ich eines der Grundübel
Halbwahrheiten und Unwahrheiten ....
Wieviele Morde im Namen der Kirche
Wieviele Kulturen, Menschen, ... wurden in derren Namen geschändet
....
???
Wieviele
???
im Namen Gottes ???

und Sätze wie "Satan wurde das Recht gegeben sie zu Versuchung ..." kannste getrost in Gojem Irrlehre packen...

Man kann sie an ihren Früchten erkennen ! :thumbsup: (Matthäus)
Wer Gewalt sät wird eben diese Früchte ernten ;(
Das Bewusstsein ist ein kosmischer Bumerang
:thumbsup: kreative Grüße :thumbsup:
Artbody

Emil

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18

Montag, 20. September 2010, 21:08

gpweb: Was können wir gegen das Wirken finsterer Mächte ...

Hi gpweb,

also ich meine, der Text ist völlig in Ordnung(zumindest soweit ich ihn gelesen habe und das
beurteilen kann)

das folgende Zitat findet man auch woanders(z.B. in esoterischen Texten, lol):

Was heißt das: „der richtige neue Weg“? Das heißt: Der Weg, den Gott für Sie vorgesehen hat. Es kann sich dabei durchaus um einen Weg handeln, den Sie nicht berücksichtigt haben, aber es wird der Weg sein, auf dem Sie den wahren inneren Frieden finden werden, sobald Sie sich daran gewöhnt haben, nach all diesen Jahren weltlicher Turbulenz „umzudenken“. Der innere Friede wird wie die ungeahnte Landschaft hinter einer jetzt noch verschlossenen Türe sein. Der Schlüssel zu dieser Türe zeigt sich Ihnen in einer veränderten Weise, sämtliche Elemente Ihres Lebens, Ihres Alltags und Ihrer Vergangenheit zu betrachten.

Zurzeit sehen Sie um sich herum hauptsächlich Dunkelheit, in sich hauptsächlich Schatten. Dies rührt daher, dass sich Ihr eigenes Denken zwischen Gottes Licht und Ihre Seele gestellt hat. Diese Schatten äußern sich als Verwirrung, Niedergeschlagenheit, Mangel an Lebenskraft und an Begeisterung. Sobald Sie von innen aus das Licht der wahren Hoffnung gefunden haben werden, werden Sie auch um sich herum ein neues Licht vorfinden.

Häufiges Denken, Analysieren von Situationen, Grübeln über dasjenige, was war oder was hätte sein können, ist eine reiche Quelle der Verfinsterung für die Landschaft neben unserem Lebensweg. Die Menschenseele ist dazu erschaffen worden, nicht aus dem Verstand oder dem Denken heraus, sondern aus dem Herzen (dem Fühlen und Empfinden) heraus zu leben. Der Verstand kann nie das wahre Licht finden; Gott strahlt dieses immer in das Herz hinein, wo ja jegliche Verarbeitung der Göttlichen Liebe (Trägerin aller Lebenskraft) stattfindet. Die Schwierigkeit liegt für die Seele darin, dass das Herz sehr oft von den geistigen Fähigkeiten überschattet wird, die ja ständig durch die vielen Tausenden von Sinneseindrücken genährt werden, die während des Tages in den Geist hereinströmen. So geht es Tag für Tag weiter, ein Leben lang. Nur ein möglichst weit geöffnetes Herz kann diesen „seelischen Müll“ entsorgen, und zwar dadurch, dass dieser im Feuer der wahren Liebe verzehrt wird, das von dem Sauerstoff des Heiligen Geistes geschürt wird und wiederum das Licht der wahren Hoffnung hervorbringt. In Maria als Herrin aller Seelen schenkt Gott den Seelen in dieser schwierigsten Ära der Geschichte eine Quelle der Reinigung ohnegleichen.

Die Seele, die sich von den Schatten des Lebens bedrängt fühlt, versucht, sich öfters dadurch aus dieser Bedrängnis zu befreien, dass sie zu urteilen, zu richten anfängt: entweder andere Seelen oder sich selbst oder die Umstände. Sobald der Geist seine innere Ruhe findet, verschwindet dieses Bedürfnis zu richten und geht eine neue Sonne auf. Die Verbannung dieses Bedürfnisses zu richten bringt die wahre Befreiung. Das Bedürfnis der Seele zu richten basiert nicht immer auf einer böswilligen Natur: oft ist es die logische Frucht des Denkens. Solange die Seele versucht, ihr Leben auf dem rationellen Weg in den Griff zu bekommen, wird sie jedem Element ihrer Lebensgeschichte einer Bewertung beimessen, in der Ansicht, sie könne nur so jedes Ereignis auf ihrem Lebensweg (in Vergangenheit und Gegenwart) richtig einstufen. Im gewissen Sinne ist dieses Vorgehen nicht vollkommen rein, weil die Seele eigentlich dabei ist, ein Werk von Gottes Vorsehung (ihren Lebensweg) zu richten.

Gruß

emm-kaa

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19

Sonntag, 10. Oktober 2010, 22:48

Gabis Nichtmärchen

@Gabi
Was war denn nun mit dem Optavy und den "seltsamen" Nebenwirkungen? Liegt ja deshalb auf Eis, aber warum?
Ist "I Ging" auch etwas ähnliches?
Körbler hat ja auch mit seinen Strichcodes Aufsehen erregt und eine Heilmethode kreiert, die auf Auslöschung von Störfrequenzen hinauslief.
Gugsch Du: http://www.paranormal.de/paramirr/geo/sy…r/koerbler.html und hier
http://www.pranio.at/ks/konzept.html
LG
Matthias

Gabi

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20

Montag, 11. Oktober 2010, 17:31

@Gabi
Was war denn nun mit dem Optavy und

Habe momentan zu wenig Zeit, und für das Thema muss man Lust haben (denn es war Frust).
Mit Körbler hat es NICHTS zu tun. Mit I Ging noch weniger. Hier kommen scharfe Frequenzen (sind leider ungesund) raus, keine Nachrichten.
Warum immer diese Anfragen bezüglich Körbler ? Falls es die Linien sind: Das waren nur Hilfslinien, um den Punkt der Dissonanz zu finden. Frithjof würde heute den Goldenen Schnitt nehmen, seine Bedeutung kannte er früher nicht. Aber heute ist für ihn das Thema Optavy immer noch wie ein Tabu, vielleicht zum Glück (für die Menschheit). Querverweis zu Text von heute

Philipp

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21

Samstag, 16. Oktober 2010, 14:32

Aber heute ist für ihn das Thema Optavy immer noch wie ein Tabu

das ist aber schade. Na dann, gute Besserung.

Gabi

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22

Dienstag, 19. Oktober 2010, 09:35

Seelenstriptease

Seit mehreren Tagen (oder Wochen ?) wache ich mit folgendem Traum auf:
Ich mache Urlaub, wohne aber in zwei Hotels. Könnte nun höchstens eins noch gerade so bezahlen. Muss jetzt nach Hause.
Hatte überhaupt nicht berechnet, dass schon lange das Geld nicht mehr reicht.
Mir wird klar, ich muss morgen (oder bald) ausziehen, aber erstmal im anderen Hotel aufräumen, packen und endlich abmelden.
Warum habe ich das nicht längst getan ?
Das Riesenproblem kommt nur von meiner Vergesslichkeit.
Welches Hotel bezahle ich und wo wird es unangehnehm ?
Noch einen Tag, und ich kann beide nicht bezahlen.

Beim Aufwachen fühle ich mich bedroht von der Situation. Dann bin ich froh, dass es nur ein Traum ist. Ich habe ja nicht wirklich die Hotelzimmer genommen.
Aber warum kommt der Traum immer wieder ?

Gleichzeitig gibt es den realen (nicht geträumten) Fluchtimpuls.

MfG
Gabi

emm-kaa

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23

Dienstag, 19. Oktober 2010, 19:27

Nicht wissen, wo man hingehört: Ein Hilferuf der Seele

Wiederkehrende Träume sind immer ein Zeichen der Seele, bestimmte Zustände/Verhaltensweisen im Leben zu beenden oder zu verändern.
(Film: Und täglich grüßt das Murmeltier) http://www.youtube.com/watch?v=kIR8_jG3kgk und http://www.youtube.com/watch?v=aBa9nVQxcc0
Zur Zeit scheint es eine Spaltung zwischen dem zu geben, was Du tun möchtest und dem, was Du tun musst.
Und beides wirft für Dich zu wenig "Gewinn" ab. Deshalb die Flucht in den Schlaf (vor der Jetzt-Realität/Wirklichkeit), aber da lösen sich die Probleme auch nicht auf und am Schluss steht im Traum die Flucht zurück in die Realität an. Deshalb der andauernde Fluchtimpuls, da beide Seiten (Traum und Realität) keinen Ausweg zu bieten scheinen.

So, und jetzt wird es theoretisch: Die Auf-Lösung des Problems/Traumas ist die "Lösung". Denn nun ist Phantasie-Arbeit angesagt.
Wirklichkeiten orientieren sich an der inneren Einstellung zum Leben. Die Welt von "Gabi" wimmelt nur so von Problemen und nach einer gewissen Zeitspanne sind die Probleme sogar noch größer. Aber woher soll die Hilfe kommen?
Von INNEN (also aus ihr selbst, aber darum muss sie nach Innen bitten).
Gabi möchte von außen keine Hilfe (finanzieller Art oder was auch immer) annehmen, da sie "befürchtet", dadurch in noch größere Probleme zu geraten. Die Verweigerung, Hilfe von außen anzunehmen, kommt aber gleichzeitig einer Weigerung gleich, Hilfe von "Innen" anzunehmen.
Deshalb macht das "Innen" in Form von Alpträumen auf sich und die Probleme (in verschlüsselter Form) aufmerksam.

Wie ist die Lösung? Entspannung und sich vorstellen, dass alles auf einen zufließt und sich vorstellen (bildlich), dass der Aufstau von Gedanken und Gefühlen, Emotionen ... sich wieder langsam auflöst. Und das hat mit geschehen lassen und loslassen zu tun. Dadurch kommt man wieder in den "Fluss" oder anders ausgedrückt, zurück zur Flussmitte, wo man sich wieder treiben lassen kann und die Dinge wieder anfangen, von alleine zu funktionieren.
Also weg vom Kopf und Verstand hin zum Gefühl und liebevoller Zuwendung. Und wieder spüren, was Wichtig ist und was nicht.

Aufruf
: Wer ist bereit, Gabi beim Abbau ihrer finanziellen Probleme im Hier und Jetzt zu unterstützen und ihr damit zu zeigen, das wir ihre Arbeit, Gaben und Fähigkeiten schätzen (auch kleine Beträge sind willkommen). Durch den Zufluss von bedingungslosen Mitteln könnte sie lernen, auch sich selbst wieder das Fließen der Energien zugestehen, ohne gleich die Folgen "befürchten" (Furcht ist die Steigerung von Angst) zu müssen.
Jetzt fehlt nur noch die Antwort von Gabi, das Angebot anzunehmen. Mal sehen, was sich dann machen lässt.

LG
Matthias

Gabi

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24

Dienstag, 19. Oktober 2010, 20:52

Hallo Matthias,

habe Dir schon am Telefon gesagt, dass Almosen nicht die Lösung sind.
Wir brauchen Bürgergeld, und zwar alle. Auch Du.
Alle, die wir die falsche Arbeit machen müssen oder gar keine wirtschaftlichen Einkünfte haben.

Du siehst das zu vereinfacht.
Habe derzeit überhaupt keine grundlegenden Finanzprobleme. Es ist zwar eng wie immer, aber na und ?

Es geht um zwei Welten. Aber welche ?
Die reale Welt und das Internet ?
Oder thematisch (Berufe): Physik und Medizin, alternative Medizin, Grenzwissenschaften ?

Mein Zuhause ist immer mehr eine spirituelle Welt, immer weniger die wissenschaftliche.
In der einen bin ich nicht mehr - und in der anderen noch nicht - handlungsfähig.
Früher wollte ich immer ein Vermittler zwischen beiden sein, muss mich aber immer mehr dazu zwingen.
Fühle (denke?) es ist nicht nötig. Muss da nicht weitermachen. Aber was dann ?
Was ist überhaupt noch nötig ?
Zeit haben ! Für die Heimreise ? Geht nicht, da sind bei mir "virtuelle Rechnungen" offen.
In zwei Welten gleichzeitig ?
Was bedeutet das ?
Wer sich wie artbody nun der Kunst widmet, DAS erscheint mir als echte Alternative.
Mich faszinieren die Bilder von imagami.de, habe sie als Bildschirmschoner. Paarmal am Tag denke ich, mit denen müsste man mehr machen. Die sind sooo zauberhaft. Und was ? Ganze Wände beleuchten ? Lichtfeuerwerke ? In diesen Bildern baden ? Eine Wanderausstellung organisieren ?

MfG
Gabi

emm-kaa

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25

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 08:45

Werde, der Du bist

Hallo Gabi

Alles ist einfach, wenn wir es verstanden haben. Un-kompliziert denken lernen. JETZT. Aus dem Herzen und nicht aus dem Verstand.
Kompliziertes Denken entsteht, wenn wir die Probleme mit dem Verstand lösen wollen. Dann entsteht aus einem Problem, das wir lösen wollen, plötzlich 2 andere (Gesetz der 2 = Dualität).
Wer sich wie artbody nun der Kunst widmet, DAS erscheint mir als echte Alternative.
Einfach die Seite wechseln? Daraus kann das entstehen:
http://www.torkado.de/zauberspiegel/inde…hlight=#post709
Wechsel von einem Extrem in das Nächste.
Und Mitleid habe ich keines, weder für Artbody noch für Dich (Jetzt denkst Du: Ist der kalt). Mit-Leiden heißt, noch mehr Leid erschaffen.
Was ich für Euch habe, ist Mit-Ge-Fühl. Aus meiner eigenen Lebenserfahrung heraus kann ich Deine/Eure Situation mitfühlen.
Und sich immer nur Schuld-ig fühlen (Zitat: alte Virtuelle Rechnungen offen) hilft nicht wirklich weiter. Da ist eigenes inneres Verzeihen notwendig (Dir und den Anderen gegenüber). Hab ich Dir auch am Telefon gesagt ;) .
Und nach Hilfe suchen und gleichzeitig die Forderung stellen, wie die Hilfe auszusehen hat (Zitat: Almosen sind nicht die Lösung. Wir brauchen Bürgergeld, und zwar alle) steht irgendwie im krassen Gegensatz. Da hat der Helfende ja gar keinen Handlungsspielraum.

Da fällt mir die Geschichte mit dem Hochwasser ein:
Ein Dorf wird vom Hochwasser überschwemmt. Ein einsamer Bauer sitzt auf dem Dach seiner Scheune. Unter ihm das Wasser.
Kommt ein Rettungsboot daher und will ihn mitnehmen. Der Bauer sagt: "Ich brauche keine Hilfe, ich habe Gott gebeten, dass er mich rettet."
Das Boot dreht ab und das Wasser steigt weiter. Da kommt ein Hubschrauber angeflogen und will ihn retten. Der Bauer weist die Hilfe mit der gleichen Begründung ab. Das Wasser steigt weiter und der Bauer ertrinkt :( .
Kommt der Bauer an die Himmelstür. Dort läßt man ihn ein und wütend tritt er vor Gott und sagt: "Ich habe Dich gebeten, mich vor dem Hochwasser zu erretten. Du bist nicht gekommen und hast mich ertrinken lassen :cursing: ".
Da sagt Gott: "Ich bin 2 Mal zu Dir gekommen, mit dem Boot und mit dem Hubschrauber und Du hast nicht mitkommen wollen, weil es nicht in Deine Vorstellung von "Gott" gepasst hat."

Nun kenne ich die Antwort von Gabi, auf die ich gespannt war.
Alles Gute auf Deinem weiteren Lebensweg :) .

LG
Matthias

Gabi

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26

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 10:15

Und nach Hilfe suchen und gleichzeitig die Forderung stellen, wie die Hilfe auszusehen hat (Zitat: Almosen sind nicht die Lösung.

Nochmal, ich glaube nicht, dass es im Traum wirklich um Geld geht.
Und wenn es um Geld ginge, dann ist eine Spende lächerlich, oder bist Du Milliardär, um monatliche Bezüge zu verschenken ?
Es geht vermutlich um Aufgaben.

1) Die Physik hat falsche Grundlagen, ist blind für das Wesentliche.
2) Die Freie Energie macht krank und öffnet Raum-Zeit-Spalten.
3) Neue alternative Therapiegeräte heilen den Körper und löschen Emotionen (weil Emotion und Krankheit zusammenhängt), der Mensch wird 'authentisch', sagen die Hersteller (was ich kalt nenne).

Sind das keine Gründe für Albträume, wenn man den 3 Gebieten seine ganze Zeit gewidmet hatte ?
Überall, wo ich aktiv war, muss ich nun als Entwicklungsbremse weitermachen, oder gar nicht.

Das Neueste, was ich hörte (von möglicherweise kompetenter Seite): Wir haben keine Aufgabe.
Keine Bringschuld für irgendwas oder irgendwen.
Nur das Glücklichwerden sei unsere Aufgabe.
Na klar, da kann ich ja losziehen mit dem Maschinengewehr und mich mal so richtig amüsieren gehen, wenn ich gern sehe, dass sie rennen wie die Hasen.

Die Hochwassergeschichte kannte ich, nur war der Bauer ein Pfarrer.

Du schreibst: Werde, der Du bist.
Welches Leben meinst Du ? Habe von einigen was erfahren. Das ganze Spektrum, vom Schamanen bis zum anerkannten Wissenschaftler.
In diesem Leben hatte ich abgelehnt (trotz massiver Angebote): Bäckerin/Verkäuferin zu werden, Lehrerin zu werden. Vielleicht waren DAS die Lücken.
Die (heimlichen) Wünsche sind: Pranierin zu sein. Also eine Koch- und Backschule für Pranier gründen ?

Noch ein Traum (von heute; aber kein wiederholter):

Verrücktes Altenheim
Alles dort ist ständig in Bewegung.
Die Rolltreppen verhalten sich wie in Harry Potters Schule. Sie kreuzen sich echt und man muss ständig ein paar Schritte hoch- und runterlaufen, um nicht mit Passanten auf anderen Richtungen zusammenzustoßen. Die Treppen sind auch so schmal, dass man quer stehen muss. Wer dick ist (als Frau), der zieht es den Rock hoch. Unten stehen welche und amüsieren sich, wenn Frauen in Unterwäsche runterkommen. (Das ist mir im Traum passiert, ich war dort eine (zu) dicke Besucherin.)
Die Etagen schweben und ändern ständig ihre Position. Nur die Alten, die dort wohnen, kennen sich aus. Aber bis dahin kennt jeder jeden. Ein Besucher muss sich endlos durchfragen, er kennt dann auch die halbe Belegschaft, bis er angekommen ist.

MfG
Gabi

Philipp

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27

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 17:44

Seit mehreren Tagen (oder Wochen ?) wache ich mit folgendem Traum auf:
Ich mache Urlaub, wohne aber in zwei Hotels. [...]

ich glaube, im Schlaf verarbeiten wir einfach das, was uns im Innern beschäftigt. Die Situation mit den zwei Hotels könnte eine Allegorie auf zwei Welten sein (spirituell und weltlich bzw. wissenschaftlich), oder einfach nur das fehlende Zuhause, der fehlende sichere Hafen. Da der Traum wiederkehrt, hat die Lösung des Problems momentan Priorität, ist wichtig für die Existenz. Vielleicht kannst Du versuchen, das Problem schon vor dem Einschlafen zu fokussieren, um dann im Traum entsprechend zu reagieren. Klappt womöglich nicht, aber solche Sachen kann man immer versuchen.

Sicher sind das innere Probleme, die auch im Innern gelöst werden müssen. Aber das Äussere beeinflusst das Innere, deshalb können äussere Arbeiten und Veränderungen genauso zur Lösung beitragen. Dasitzen und meditieren ist nicht immer das Beste, manchmal muss man einfach handeln. Zimmer aufräumen ist da so ein klassisches Beispiel, wenn man chaotische, verwirrende Träume hat.

Immer auf der Flucht? Hast Du Wassereinlagerungen? (Dicke Beine, an gewissen Tagen aufgeschwollenes Gesicht am Morgen, etc.)

Zitat

1) Die Physik hat falsche Grundlagen, ist blind für das Wesentliche.
2) Die Freie Energie macht krank und öffnet Raum-Zeit-Spalten.
3) Neue alternative Therapiegeräte heilen den Körper und löschen Emotionen (weil Emotion und Krankheit zusammenhängt), der Mensch wird 'authentisch', sagen die Hersteller (was ich kalt nenne).

Sind das keine Gründe für Albträume, wenn man den 3 Gebieten seine ganze Zeit gewidmet hatte ?

8o nun, man könnte sagen, dass ein gesunder Mensch verrückt werden muss, wenn er in dieser Welt lebt. Da finde ich aber einen guten Spruch in der Bibel (ohne religiös werden zu wollen, einfach des Spruches Inhalts wegen), der sagt, dass man an seinem Glauben festhalten solle, selbst wenn die restliche Welt dagegen ist. Diese Sturheit bewahrt mich davor, verrückt oder zynisch zu werden. Ich weiss ja, was stimmt und was nicht stimmt (mehr oder weniger, da gibt's noch tonnenweise offene Fragen), und kann den Spott relativ leicht nehmen. Ein sturer Kopf bist Du ja auch, das sollte kein Problem sein. ;)

Zitat

Das Neueste, was ich hörte (von möglicherweise kompetenter Seite): Wir haben keine Aufgabe.
Keine Bringschuld für irgendwas oder irgendwen.
Nur das Glücklichwerden sei unsere Aufgabe.


sicher. Das mit der Schuld ist eigentlich nur eine moralische Angelegenheit, die völlig zu recht in vielen Religionen erwähnt wird. Sich einen Strick daraus drehen mit "schlechtes Karma" oder "in Sünde geboren" ist fakultativ, und eigentlich überhaupt nicht vorgesehen. Lachen und Spässe treiben ist reinster Gottesdienst, Kinder tun das so oft sie können. "Werdet wie die Kinder" ist noch so ein Spruch, doch nun genug mit Bibelsprüchen. Ein gesundes spirituelles Fundament ist wichtig, aber wenn man das mal hat, ist eigentlich nur noch Aktion gefragt. Carpe diem - nutze den Tag! Gebrauche all die tollen Geschenke und Fähigkeiten zu deinem und der Umwelt Freude. Das mit der Kunstausstellung finde ich eine gute Idee. Visuals sind in, Fraktale kann man auch in 3D darstellen, also dieses Shutterbrillenzeugs, das wird laufen. Prints, Animationen, Projektionen. Technik ist billig und verfügbar, also warum nicht da mehr investieren? Von Physik kannst Du nicht leben, die Torkadotheorie verstehen nur eine Handvoll Leute. Lieber mit diesem Wissen arbeiten und gar nicht drüber reden. Kunst ist da das geeignete Terrain, da kann man höchste Harmonie mit lauter "Rosinen" der Mathematik in ein Kunstwerk verpacken, und die Leute werden es lieben. Was über den Verstand nicht geht, geht über das Gespür. Und das hat jeder Mensch.

Ich merke allerdings, dass ich den letzten Absatz eher für mich geschrieben habe, denn es ist mein Weg, den ich neu eingeschlagen habe. Wollte immer Forscher und Wissenschaftler werden, schaffte es aber mangels Fähigkeiten und Disziplin nicht. Mit der Kunst bin ich total glücklich, auch wenn es nur für ein bescheidenes, fast karges Leben reicht. Und nur so zur Ergänzung: Existenzängste und Fluchtsymptome (Wassereinlagerungen) habe ich auch. Das ist für mich normal.

Vielleicht gibt es für Dich die eine oder andere Anregung. Nur schon das Austauschen hat Wirkung. Von mir aus berichte frisch von der Leber, wenn Du wieder Träume hast oder so.

emm-kaa

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28

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 20:16

Seelenpein

@Phillip:
"Gut gebrüllt, Löwe" (Augsburger Puppenkiste).
Man merkt am Beitrag, dass Du Dich in Deiner Mitte befindest :)

@Gabi
Du schreibst: Werde, der Du bist.
Welches Leben meinst Du ?
Damit meine ich die Position, die ich zur Zeit im Leben habe, im Hier und Jetzt auszufüllen.
Als Mutter, Vater, als Ehefrau, Ehemann, als Arbeiter, Vorgesetzter, Arzt ...
Und ich höre einfach mal mit dem Suchen auf (Spiritualität, Esoterik, Lichtnahrung, Kunst, Wissen wollen, wie es weitergeht ...)
Finden geht viel leichter. Finden passiert ganz von sich heraus. Man findet, wenn man mit dem Suchen aufhört, weil dann die Verkrampfung sich löst und die Scheuklappen abfallen.
Also konzentriere ich mich auf meine Aufgaben im Hier und Jetzt. Als Ehemann, als Vater, als Geschäftskollege, als guter Freund. Die Kunst ist, sich auf das zu konzentrieren, was gerade ansteht und sich nicht zu viele Gedanken um die Zukunft zu machen.
Wenn wir im Leben etwas ändern sollen, so spüren wir das im allgemeinen und es öffnen sich bestimmte Türen.
Wenn wir unser Leben so weiterlaufen lassen sollen und wir versuchen, durch den Verstand die Richtung zu ändern, bauen sich Widerstände auf.
Also: Wenn ich Morgens aufstehe, konzentriere ich mich auf das Aufstehen, Zähneputzen, Rasieren, Waschen ... und nicht schon auf meine Aufgaben im Geschäft. Wenn meine Frau mit mir redet, konzentriere ich mich auf das Gespräch und nicht auf das, was ich Heute Abend im Fernsehen anschauen könnte (Schaue selten fern, ist nur ein Beispiel) ....
Bin ich bei meiner Tätigkeit mit den Gedanken schon wieder wo anders, wird es immer hektischer, da ich meine aktuelle Tätigkeit durch die Unkonzentriertheit nicht bewältigen kann und wie ein gehetztes Reh in meinen Gedanken und auch mit meinen körperlichen Impulsen hin- und her springe (geht mir manchmal auch so).
Wenn das passiert, wird es Zeit, dass ich mich wieder "erde" und runterkomme. Und wieder innerlich zur Ruhe komme, um mich auf das JETZT zu konzentrieren. Das kostet mich am Anfang auch Kraft und Konzentration, bis es wieder von alleine läuft.

Und zu Thema Freie Energie. Wenn etwas nicht sein soll, weil die Folgen nicht offensichtlich (offen zu sehen) sind, bauen sich auch hier Widerstände auf. Wenn ich das merke, lass ich die Finger davon, bis ich es verstehe. Bei allen anderen Dingen mache ich es genauso und schäme mich auch nicht, wenn ich da etwas nicht verstehe oder nicht kann.

LG
Matthias

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29

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 22:21

Kann mich Matthias und Phillip eigentlich nur anschließen

Zu folgender Aussage
1) Die Physik hat falsche Grundlagen, ist blind für das Wesentliche.
2) Die Freie Energie macht krank und öffnet Raum-Zeit-Spalten.
3) Neue alternative Therapiegeräte heilen den Körper und löschen Emotionen (weil Emotion und Krankheit zusammenhängt), der Mensch wird 'authentisch', sagen die Hersteller (was ich kalt nenne).


Stellt sich mir die Frage ob du da nicht einfach alles in einen Topf wirfst.

In den Veden werden u.a. auch Energien und Waffen abgehandelt. Dabei werden zuerst mal Dunkle und Lichte unterschieden.
Schauberger Explosion und Impolsion ... abbauend zerstörend ... aufbauend schöpferisch...

Hierzu gibt es auch ein paar Randgedanken welche in die Richtung :
"Handle ohne Gewalt zu säen" , gehen...

Also bitte keinen 12500 Jahre alten Eintopf aus allem machen. :thumbsup:

Sortieren hilft da ab und an

Erstens aussortieren der PaL's (Probleme anderer Leute) :thumbup:

Zweitens Kriterien
Göttliche :thumbsup:
- Liebe, allwissend, ewig, aufbauend, schöpferisch.... absolut allumfassend ,

Dämonische dunkle Prinzipien :thumbdown:
- Hass, Gier, Unwissend ... zerstörend Explosion... bis nur noch sich selbstherrlich...

Drittens deiner Seele trauen :thumbsup:
Das Bewusstsein ist ein kosmischer Bumerang
:thumbsup: kreative Grüße :thumbsup:
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Gabi

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Sonntag, 20. Februar 2011, 14:21

Hier gibts eine kleine Fortsetzung von Regine, die wurde nicht hier angehängt

http://www.torkado.de/zauberspiegel/inde…ad&threadID=132

MfG
Gabi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gabi« (14. Januar 2013, 09:56)


Gabi

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Montag, 14. Januar 2013, 10:05

Wie ich meine Schulden los wurde

Letzten Freitag hat mich Regine besucht. Wir hatten uns einige Jahrzehnte nicht gesehen.
Dabei machte Sie mich darauf aufmerksam, welche Themen hier im Nichtmärchen zwar als Fortsetzung versprochen, aber nicht geschrieben wurden.
Ich habe es ihr dann erzählt.

Nun muss ich es schnell noch aufschreiben, ehe es wieder vergessen wird.

Die wundersame Art, wie ich meine Schulden los wurde

Frank war schon lange wieder im Alkohol versunken, das Trennungsjahr war vorbei und es fehlten wenige Wochen bis zum Scheidungstermin.
Wir wohnten längst in verschiedenen Wohnungen, ich in Kamenz, er in Dresden, und weil er nun zum zweiten Mal am Umziehen war (er hatte für eine teure Superwohnung 12 Monate lang kein einziges Mal Miete bezahlt, lebte von Wasser, Biomüll-Resten und dem Bier der Kumpels. Die Formulare vom Arbeitsamt waren für ihn eine unüberwindliche Hürde), trafen wir uns nochmal. Besser gesagt, ich hatte ihm geholfen, sich endlich beim Arbeitsamt anzumelden, eine andere (bezahlbare) Wohnung zu bekommen und war nun mit am Möbel-Tragen, hatte das Mietauto besorgt und gefahren. Da zeigt er mir einen Zettel von Dresdens Stadtverwaltung, den er kurz vorher bekam, und wo er aufgefordert wird, sich um sein Eigentum zu kümmern. Und da erfuhr ich eine unglaubliche Geschichte:
Lange vor unserer Ehe, zu DDR-Zeiten, als er noch als Busfahrer arbeitete, hatte ihm ein Sauf-Kumpan seinen kürzlich geerbten Eigentumsanteil von einem Dresdener Mietshaus verkauft, für 2000 DDR-Mark. Die beiden waren damals der Meinung, es handle sich um eine Wohnung. Als er einziehen wollte, wurde ihm klar gemacht, dass die 'Wohnung' vermietet ist, und der Mietvertrag unanfechtbar. Zudem tauchten erste Rechnungen auf bezüglich jährlicher Grundsteuer usw.. Mit Mieteinnahmen brauchte man damals nicht zu rechnen, alle Wohnungen wurden staatlich bezuschusst, um überhaupt verwaltet zu werden. Also hat er das Ding wieder loswerden wollen und übergab es seinem älteren Bruder, der sich sonst auch immer um seinen (ihm lästigen) 'Papierkram' kümmert. Er solle damit machen was er will, Hauptsache es ist als Kostenfresser weg. Den Verkaufserlös könne er behalten.
Und nun, 5 Jahre nach der Wende, taucht das Ding erst wieder auf, und ist immernoch sein Eigentum.
Als er mir das sagte, hatte er es bereits zu 100% an seinen Vermieter in Zahlung gegeben für 15 TDM Mietschulden. Im Rahmen der Eigentumsübertragung gab es nun auch neue Schriftstücke über den Umfang. Es handelte sich um einen Erbanteil von 30% (des Kumpels aus der Kneipe, 10 Jahre eher) von 2 Miethäusern mit zusammen 24 Wohnungen. Also im Wert von ca. 7 Wohnungen (größtenteils 3-Zimmerwohnungen). Ich fand, dass er es zu billig weggegeben hatte, aber sah keine Möglichkeit, etwas daran zu ändern.
Beim nächsten Gesprächstermin bei meiner Scheidungsanwältin (kurz danach sollte die Scheidung sein), fragte sie, was es Neues von meinem Mann gibt. Ich weiß noch, ich hatte schon die Türklinke zum Hinausgehen in der Hand, als sie das fragte. Da kehrte ich um und erzählte die Story. Sie sofort: Moment mal. Das holen wir uns zurück. Der Notar hätte das nicht machen dürfen, der Preis ist nicht angemessen. Sie leben in einer Zugewinngemeinschaft, und weil der Wert der Häuser seit der Wende um ein Vielfaches gestiegen ist, steht Ihnen vom Zuwachs die Hälfte zu.
Gesagt getan. Scheidung auf unbestimmte Zeit verschoben. Vermieter bekam als Ersatz einen Grundbucheintrag in die Häuser, meine Bank auch, da Frank auch als Bürge im Bankvertrag stand.
Danach wurden alle 14 derzeitige Erbschafts-Eigentümer, die über ganz Deutschland verteilt lebten, um Erlaubnis zum Verkauf gebeten, den ich und die Verwalterin Frau Udvari (die selbst Miteigentümerin war, aber wie alle anderen weit unter 30%) organisierten. Nach über 3 Jahren, im zweiten Anlauf, gelang der Verkauf (der erste ging schief, weil Frank als Einziger den Notartermin verpennt hatte, danach bekam Frau Udvari die Vollmacht, aber der Gesamtpreis fiel beim 2. Mal um ein Drittel), da war ich schon Jahre im Hunsrück bei Frithjof, und sogar Jonathan war schon geboren, als im Jahr 2000 endlich die Scheidung durch war. Wir hatten im Februar 1998 zusammen ca. 400 000 DM ausgezahlt bekommen, ich davon 200 000 Minus 2000. Davon wurden alle Schulden bezahlt, der Rest meines Geldes waren genau die 20% Eigenkapital für das Norather Haus, dessen Bankkredit noch lange laufen wird.
Frank hat sein Geld innerhalb eines Jahres in der Kneipe durchgebracht, zur Freude seiner Kumpels, die öfters Freibier bekamen. Aber ans Jugendamt hat er seine Schulden nicht bezahlt, denn ich hatte für die 2 Kinder vom Jugendamt monatliche Zuschüsse bekommen, da von Frank kein Unterhalt kam. Als das rauskam, wurde er von Dresden nach St.Goar (zuständig für mein Jugendamt) vor Gericht geladen, ich auch, sogar die Kinder wurden befragt. Der Verbleib des Geldes wurde bezweifelt, und er musste sogar 3 Monate in (Beugungs-?)Haft, wo ihm gleich ein medizinischer Alkohol-Entzug verordnet wurde.
Hätte ich noch Geld übrig gehabt, wäre es ans Jugendamt zurück gegangen. So aber ist es im Sinne der Kinder verwendet worden, die ja mit in dem Haus wohnen. Der Richter in St.Goar sagte mir, dass meine Anwältin mich falsch beraten hätte. Im Westen hätte ich keinen Pfennig bekommen, weil sich Zugewinn nicht auf sowas bezieht. Da hätte angeblich nichts geteilt werden dürfen, weil das Eigentum vor der Ehe erworben wurde.
Keine Ahnung, ob es stimmt, was er sagt. Aber er fand es letztendlich offenbar cool, dass man 180 000 DM in einem Jahr versaufen kann. Männer halten zu Männern.
Und als Frau würde ich seitdem immer nur eine Frau zum Anwalt nehmen.
Wers nicht glaubt: Es ging um die Häuser
Tichatscheckstr. 42 und 44, Amtsgericht Dresden, Grundbuch von Trachau, Blatt 196 und 204, Flurstück 66 d und 66 v
Frank Buhren stand da viele Jahre als Miteigentümer bis Ende 1997 im Grundbuch (2006 verstorben).

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Norbert

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Donnerstag, 17. Januar 2013, 06:00

Hallo Gabi,

Dir und Deiner Familie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Wenn Dein Ex 2006 verstorben ist hat er sich wohl totgesoffen. Warum auch immer, trotzdem RIP.

Hast ja ein ganz schön bewegtes Leben hinter Dir.
Gruß Norbert

Gabi

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Donnerstag, 17. Januar 2013, 07:44

Hallo Norbert,

>Dir und Deiner Familie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Danke. Gleichfalls die guten Wünsche an Dich.

>Wenn Dein Ex 2006 verstorben ist hat er sich wohl totgesoffen. Warum auch immer, trotzdem RIP.

Kann man so sagen.
Es soll ihm gesundheitlich sehr schlecht gegangen sein - das alkoholbedingte Endstadium.
Er lebte mit einem Mann zusammen, dem es genauso ging.
Letztendlich sollen wohl noch Tabletten im Spiel gewesen sein (Schmerztabletten, vom Arzt verschrieben gewesen). Sein Freund folgte ihm eine Woche später, mit denselben Tabletten.
Es wurde ein Doppelbegräbnis.

Teiltext2 vorläufig entfernt von Gabi wegen Privatspäre Kinder.

Was heißt RIP ?

MfG
Gabi

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Norbert

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Samstag, 19. Januar 2013, 21:22

Hallo Gabi,

mit RIP meinte ich nicht "Raster Image Processor" und auch nicht "Routing Information Protocol"
sondern schlicht und ergreifend

"rest in peace"

was soviel heißt wie

"ruhe in frieden"

Gruß Norbert

SZD-30

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Samstag, 28. Dezember 2013, 00:01

Hallo Gabi,

danke für deine (sehr persönliche) Geschichte zu "Erdbeere".

Ich war in den Neunzigern in Kamenz fliegerisch aktiv und kannte Frank (keiner nannte ihn aber so, er hieß immer "Erdbeere). Ein Typ mit Kaiser-Wilhelm-Bart wurde uns von einem Dresdner Fluglehrer vorgestellt: "Das ist Erdbeere - mit ihm bin ich schon auf den Elbwiesen geflogen". Das waren bis jetzt alle Infos, die ich über ihn hatte. Ich nahm an, dass er durch die Verschärfung der Richtlinien in den 80gern nach mehreren "Republikfluchten" durch Segelflieger das Fliegen verwehrt wurde und er nach der Wende wieder mit Fliegen anfangen wollte.
Schon nach kurzer Zeit merkten wir, dass er fliegerisch und als Mensch mehr als OK war, bald wurde er auch Fluglehrer. Erdbeere war ziemlich häufig da und stieg (AFAIK) schnell zum Assistenten des Ausbildungsleiters auf. Er flog auch unseren Jantar beim "Pokal der alten Langohren" in Klix und ward auch sonst überall gern gesehen.

Er hatte sich im Frühjar 1994 wohl auf einem Dorf bei Kamenz einen Bauernhof gekauft und wollte dort einen Gebrauchtwagenhandel aufziehen. Als ich kurze Zeit später nach einem kurzen Wettkampf zum Flugplatz zurückkam, war Erdbeere nicht mehr da. Einfach weg - die einzige Bemerkung zu seinem Verschwinden war "...der wird auch so schnell nicht wiederkommen." Ich hörte noch irgendwas von "einem Bier am Abend, er meinte aber, dass das ok ist..." Damit war klar, dass er ein Alkoholproblem hatte und er rückfällig geworden war. Er hatte offiziell nichts davon erzählt - und nach dem Flugbetrieb war ein "Bierchen" absolut üblich und keiner hätte ihm eins angeboten, hätte man von seiner Geschichte gewusst. (Ich weiß natürlich nicht, wer davon wusste, der Dresdner Fluglehrer wusste es sicher.)
Ich fand es schade, dass ein solcher Fliegertyp einfach "weg" war. Aus meinem Bekanntenkreis weiß ich auch, wie sowas endet...

Danke, dass du Erdbeeres Geschichte hier erzählt hast - leider mit einem traurigen Ende.

Viele Grüße
"Pirat"

Gabi

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Sonntag, 29. Dezember 2013, 13:27

Hallo SZD-30,

dann wirst Du mich ja auch kennen.
Ich war oft mit auf dem Flugplatz in Kamenz, immer die zwei Kindergarten-Kinder im Gepäck. Wir hatten erst ganzjährig den (einzigen) uralten blau-weißen Wohnwagen auf dem Gelände stehen, erst später stand daneben der große Wohnwagen vom Lutz, als wir dann in Schiedel wohnten (das Bauernhaus war gemietet, günstiger als eine Wohnung, weil mittelalterlich ausgestattet).
Ja, Frank war ein humorvoller, sehr freundlicher Mensch. Als (nicht trockener) Spiegeltrinker merkte man ihm den Alkohol nicht an, außer am Geruch, aber dagegen kannte er viele Tricks. Der Alkohol machte ihn aber total verantwortungslos.
Es gab auch 93/94 eine Silvesterfeier aller Segelflieger bei uns im Bauernhaus, aber die war (für mich) furchtbar, weil gerade Weihnachten zuvor sein Rückfall sichtbar wurde, und ich leere und halbleere versteckte Flaschen gefunden hatte. Von seiner Seite keinerlei Einsicht, dass sich was ändern muss. Einen Monat später kaufte er mir einen Schäferhund zum Geburtstag, um vom Trinken abzulenken. Ich habe eine schwere Hunde-Allergie, und der Notarzt war jetzt häufig zu rufen, weil kein Asthma-Spray mehr half. Hätte ich den Hund weggegeben, wäre ein neuer geholt worden, es war volle Absicht. Irgendeiner musste hier sterben: Der Hund, ich oder der Mann. Zivilisierte Lösung: Ich zog aus mit den Kindern, sobald ich eine Wohnung fand.

Wie hast Du dieses Forum gefunden ? Was suchtest Du ?

Als Du in der vorletzten Nacht den Text geschrieben hast, habe ich zu der gleichen Zeit die ganze Geschichte meiner Schwiegertochter erzählt, weil sie mehr wissen wollte vom leiblichen Vater ihres Mannes. Dass einiges hier im Forum steht, hatte ich ganz vergessen und ihr auch bis jetzt noch nicht gesagt.
Es war das erste Mal seit dem Schreiben des Textes hier, dass jemand danach gefragt hatte (fast 12 Monate Pause) ! Und in derselben Stunde schreibst Du einen neuen Text zu Erdbeere hinein.
Wer das für Zufall hält, muss noch blind für geistige Resonanzen (genannt Synchronizitäten) sein. Gleiche Ereignisse ziehen sich an, wenn die Zeitqualität dafür passt. Vielleicht hat auch Franks Seele mitgemischt.

MfG
Gabi

SZD-30

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Sonntag, 29. Dezember 2013, 18:49

Hallo Gabi,

ich kann mich an dich nur insoweit erinnern, dass Erdbeere eine Frau und zwei kleine Kinder hatte (es waren einfach zu viele Fliegerfrauen da, um mir jedes Gesicht zu merken…).Und ich wusste nicht, dass seine Frau eine fliegerische Vergangenheit hatte…

Die Segelfliegerei - vom 14jährigen flugbegeisterten (Fastnoch-) Kind bis zum 25jährigen Mann - hat mich für mein weiteres Leben geprägt. Dabei habe ich viele Menschen erlebt, die mir direkt und indirekt gezeigt haben was es heißt, in einer Gruppe Verantwortung zu übernehmen, für den anderen da zu sein, auch mal unangenehme Dinge freiwillig zu erledigen, mit Witz und Charme überzeugen zu wissen, zu diskutieren, Fehler zuzugeben usw. Viele von denen sind noch in Kamenz bzw. fliegen auf anderen Plätzen. Einige davon sind leider schon verstorben und bei ganz wenigen weiß ich nichts über ihren Verbleib. Einer davon war Erdbeere, von dem ich annehmen musste, dass er an seiner Sucht zugrunde gegangen ist. Ab und zu google ich nach Leuten - vorgestern hatte ich den vollen Namen von Erdbeere eingegeben und deine Zeilen mit seiner Geschichte gefunden.

Ich hätte dieses Verhalten Erdbeere nie zugetraut, grade weil er als Fluglehrer eine große Verantwortung für seine Flugschüler trug. Es ist auch schade, dass er mit uns nicht offen über seine Krankheit geredet hat (oder hat er es mit bestimmten Leuten?). Dass er dir mit deiner Hundehaarallergie einen Hund gekauft hat ist natürlich unverzeihlich.

Ich bin für Esoterik und ähnliche Sachen gar nicht zu haben – aber ich habe auch schon Dinge erlebt, die kein Zufall sein können und für die ich keine Erklärung habe. Irgendwas gibt’s da – aber vielleicht findet ja jemand eine schlüssige Erläuterung über die Verknüpfung von „Seelen“.

Gruß
Der Pirat